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+++ Analyse des russischen Kapitalismus +++ Linksbündnis gewinnt Wahl in Chile...+++ Der Kommunismus wird neu entdeckt ! +++ Antikapitalistische Grundwerte hervorheben ! +++ Nachruf auf die staatskapitalistischen "Linke" +++ Antikapitalistische Offensive in Frankreich +++ Großdemo in NRW ! +++ Faschismus kommt vom Kapitalismus ! +++ Sachsen-Anhalt: Linksoben scheitert ! +++ Die Irrtümer von Harald Lesch +++ Kurznachrichten jetzt unter dem blauen Menü +++ Antikapitalistische Demonstration in Frankfurt +++ Linker Erdrutschsieg in Chile +++ Podemos in Madrid gestärkt +++


Willkommen auf den Seiten des antikapitalistischen Netzwerkes !
Auf der Startseite findet ihr neuere Artikel und Informationen. Der ganze Text und viele weitere Texte und Informationen zu dem Thema gibt es wenn ihr dem Link in die betreffende Rubrik folgt.  Unter dem großen blauen Menü auf der rechten Seite sind noch Kurzmeldungen. Das Menü selbst mit vielen Untermenüs beinhaltet große Rubriken zu allen Themen die euch interessieren. Die Redaktion wünscht viel spaß beim lesen und freut sich über Kritiken oder auch auf eure Artikel zm veröffentlichen.  Außerdem sind wir an einer Vernetzung aller Antikapitalistinnen und Antikapitalisten interessiert um diese Richtung zu stärken.  Jede und Jeder wird gebraucht und kann ein Beitrag leisten. Linksunten ist die Zukunft !


Sanktionen und Demonstrationen:
Wohin treibt Rußland?
 
Das Thema Rußland und das Verhältnis zum Regime dort ist ein Dauerbrenner. Die Frage der Sanktionen wird laufend kontrovers diskutiert und  regiemekritische Demonstrationen in Moskau, St. Petersburg und anderen Städten häufen sich. Rein moralische Bewertungen und Sichtweisen sind jedoch oberflächlich und man muß schon die Wirtschaft als Basis der Gesellschaft betrachten, um diese und weitere Entwicklungen in Rußland einschätzen zu können. Rußland ist wirtschaftlich kein eigenständiges kapitalistisches Land sondern ein Subsektor des globalen Kapitalismus. Dies wird deutlich wenn man sich die Währung Rubel betrachtet.  Rußland hat zwar über 50 Milliardäre als Großkapitalisten doch ist dieses Großkapital auf globalen Finanzplätzen wie London oder New York angelegt oder in Steueroasen wie ehemals Zypern. Es sind in der Regel ehemalige Partei und Staatsfunktionäre oder auch aktive Bürgermeister und deren Verwandte, die solches Kapital angehäuft haben. Und die Milliarden werden ausschließlich in Dollar oder Euro berechnet. Weiterlesen in Internationales Rußland...

Rechtspopulist verliert Wahl
Linke gewinnt in Chile

In der Stichwahl ums Präsidentenamt in Chile muss sich der rechtsgerichtete Kast dem Ex-Studentenführer Boric geschlagen geben. 
Dies ist ein weiterer Erfolg des Linksbündnisses nach dem Sieg bei den Komunalwahlen Der frühere Studentenführer Gabriel Boric ist mit 35 Jahren zum neuen Präsidenten Chiles gewählt worden.
Weiterlesen in der Rubrik Südamerika / Chile


Linksbündnis gewinnt Präsidentenwahl in Chile

Zur Bedeutung vom Kommunistischen Manifest heute:
Der Kommunismus wird neu entdeckt!
Je mehr der Kapitalismus weltweit in die Krise gerät desto mehr fürchten die Verfechter dieses Systems und seine Herrschenden Klassen wieder das „Gespenst des Kommunismus“. Doch was ist eigentlich der Kommunismus und wer sind die Kommunisten und was wollen Sie ?

Auf diese Fragen gibt bis heute einzig und allein das Kommunistische Manifest eine umfassende und genaue Antwort. Man kann diese Antwort besser und tiefer verstehen, wenn man sich mit der Entstehungsgeschichte des Manifestes und des Kommunismus überhaupt befasst sowie auch mit dessen weiterer Geschichte und Aktualität bis in die heutige Zeit hinein... Weiterlesen im Bereich Dialektischer Materialismus

KAPD Plakat von 1920

Gemälde von 1920
Karl Marx (1818 bis 1883)

 Ausbildungsoffensive gestartet:
Für Dialektischen Materialismus !
Die Denkmethode des Dialektischen Materialismus nützt den Menschen und unterstützt den Kampf für eine bessere Gesellschaft erheblich.  Deshalb wurde eine Offensive gestartet um den Dialektischen Materialismus und den darauf aufbauenden Wissenschaftlichen Sozialismus weiter zu verbreiten. Dafür gibt es eine neue Rubrik und Kurse und Seminare auch in Netzwerken.  Meldet euch dafür unter den Kontaktmöglichkeiten an um Materialien und Informationen zu bekommen.

 Redaktion@Antikapitalist.eu

https://www.facebook.com/groups/marxinfo/?epa=SEARCH_BOX 

 


Denker für mehr Menschlichkeit

Karl Marx würde im Mai 202 Jahre alt. Er hat als Erster das System des Kapitalismus umfassend analysiert. Neben der ökonomischen Sicht hat er eine individuelle, anthropologische Perspektive eingeführt und gezeigt, dass der Kapitalismus den Menschen entfremdet.
Wirkmächtig war die Theorie des Karl Marx: Die vielen Begriffe und Inhalte, die unser Denken bestimmt haben und weiter maßgebend sind: Die Bedeutung der Arbeit, die Entfremdung des Menschen im Kapitalismus, der Mehrwert, die Ausbeutung: Einige Marxsche Ideen sind Allgemeingut geworden. „Die herrschenden Gedanken sind immer die Gedanken der Herrschenden“. Der entscheidende Beitrag von Marx war, dass er als Erster das System des Kapitalismus umfassend analysiert hat. Hier handelt es sich um eine ökonomische Analyse. Dabei ist Marx aber nicht stehen geblieben. Er hat eine individuelle, anthropologische Perspektive eingeführt und gezeigt, dass der Kapitalismus den Menschen in verschiedenen Dimensionen entfremdet...  Zum Artikel

Bildmontage: HF


_____ KPÖ Listenführerin Elke Kahrs _____

KPÖ gewinnt Wahlen in Graz !
In der Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Steiermark, Graz, hat die Kommunistische Partei Österreichs die Wahlen gewonnen. Der bisherige Oberbürgermeister der Stadt von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) ist bereits zurück getreten und die Kommunistin Elke Kahrs wird vorraussichtlich das Amt übernehmen können.
Damit besteht in einer weiteren wichtigen Kommune nebst Zagreb, Barcelona und vielen anderen die Möglichkeit zu antikapitalistischer und basisdemokratischer Politik.

Mehr Infos im Bereich Internationales, Österreich und auf Seiten der KPÖ Graz.


Kandidat zur Präsidentenwahl aufgestellt:
Antikapitalistische Offensive in Frankreich !
Die neue antikapitalistische Partei in Frankreich hat zu den Präsidentenwahlen im kommenden Jahr mit Philippe Poutou einen eigenen Kandidaten aufgestellt. 
Bei den Kommunalwahlen vor wenigen Wochen holte Poutou ein Mandat und zog mit seiner Liste in den Rat ein. Außerdem ist er aktiver Gewerkschafter und Arbeiter in einer Autofabrik.
Die NPA startet außerdem in der Rechten Hochburg Perpignion ganz im Südwesten Frankreichs eine Offensive und hat dort eine erfolgreiche Demonstration gegen den Rechten Parteitag des RN / FN durchgeführt, an der Poutou und Hunderte Genossen teilgenommen haben.  Weiterlesen im Bereich Frankreich


Antikapitalistische Offensive in Frankreich

Massendemonstrationen gegen die Politik

Massendemonstration wegen Klima:
Greta in Berlin:

Wir sind wieder da! Heute waren wir über 100 Tausend im Streik in Berlin und 620 Tausend allein in Deutschland mit vielen anderen auf der ganzen Welt und haben die Staatsoberhäupter um #UprootTheSystem gebeten. In über 80 Ländern gab es Streiks!


Warum verschwindet die staatskapitalistische Linke?

Die soziale Basis

Der Analyse der Sozialen Basis der verschiedenen Klassen und Schichten der Gesellschaft kommt bei der wissenschaftlichen Gesellschaftsanalyse von Marx und Engels natürlich überragende Bedeutung zu. Gerade heute wo größere Umbrüche in der Gesellschaft stattfinden und diese mehr und mehr in die Krise gerät, lassen sich mit einer wissenschaftlichen Gesellschaftsanalyse viele Vorgänge erklären und auch erfolgreiche Strategien für die Gesellschaft erarbeiten.

Fangen wir bei der heutigen sozialen Basis der Linken an, die in der Lohnarbeiterschaft besteht. Kapitalistische Gewerkschaften vertreten im Kapitalismus die Interessen der Lohnarbeiter und auch Linke sehen in diesen vermeintlichen „Arbeiterorganisationen" und ihren Mitgliedern ihre hauptsächliche soziale Basis. Die Mitglieder dieser Organisationen und sonstige Lohnarbeiter zahlen die wesentlichen Beiträge für Gewerkschaften und Linke Organisationen und deren Apparate leben von ihnen und so machen sie vermeintlich auch Politik für sie.

Die Lohnarbeiterschaft in Großbetrieben wird jedoch zahlenmäßig immer kleiner. Bergbau gibt es in Ländern wie Deutschland oder England kaum noch und somit spielen die entsprechenden Lohnarbeitergewerkschaften und die Lohnarbeiterschaft überhaupt eine viel geringere Rolle im Vergleich zur gesamten sozialen Basis der Gesellschaft. Auch die Stahlindustrie dieser Länder besteht nicht mehr aus Betrieben mit vielen Hunderttausenden Lohnarbeitern und ihren mächtigen Interessenvertretungen. Der selbige Prozeß steht der Autoindustrie bevor weil ein Umstieg auf Elektroantrieb unumkehrbar eingeleitet ist und diese ganze Branche in Deutschland Millionen Lohnarbeitsplätze verlieren wird. In Großbritannien oder den USA hat diese Branche bereits erheblich Lohnarbeitsplätze abgebaut.

Hinzu kommt die Spezialisierung und zunehmende Arbeitsteilung in der Großindustrie. Autofabriken sind heute oft reine Montagewerke die Module und Komponenten aus kleineren Fabriken zusammenbauen. Dem sogenannten Mittelstand, also kleineren und spezialisierteren Betrieben die Spezialkomponenten und Module entwickeln und herstellen, kommt größere Bedeutung zu. Innerhalb der Fabriken arbeiten heute meist auch Lohnarbeiter vieler Betriebe von Lieferanten, Kunden, Reinigung und Wartung sowie Spezialisten aller Bereiche bis hin zu den Kollegen von Leiharbeitsfirmen. Selbst die Datenverarbeitung wie Lohnabrechnungen oder Materialwesen sind oft an zentrale Dienstleister ausgelagert und werden zentral bearbeitet.

Sehr interessant ist auch der Energiebereich. Hier versuchten und versuchen die Herrschenden sehr lange die zentrale Energiegewinnung durch Großbetriebe durchzusetzen. Günstige und dezentrale Energiegewinnung läuft jedoch auch hier den Großbetrieben mit den „schweren Bataillonen" der Lohnarbeiterklasse den Rang ab.

Die Gewerkschaften reagieren auf diesen Bedeutungsverlust indem sie sich zunehmend als neutrale Dienstleister für Betriebsräte und als Versicherung der Lohnarbeiterschaft verstehen. Hier spielt die Konkurrenz der Gewerkschaften untereinander auch eine immer größere Rolle. Linke Parteien versuchen sich auf diese „Arbeiterorganisationen" zu stützten oder versuchen alternativ zur Gewerkschaftsführung Propaganda für die Interessen der Lohnarbeiterschaft zu betreiben und auf diese Weise auch Unterstützung bei den Wahlen zum kapitalistischen Parlament zu bekommen.

Die Lohnarbeiterschaft als soziale Basis wird jedoch immer kleinteiliger und differenzierter. Zudem hat die Lohnarbeiterschaft zunehmend verschiedene Erfahrungen und unterschiedliches Bewußtsein. So hat ein Teil der Lohnarbeiterschaft die Geschichte der Gewerkschaften im Westen im Bewußtsein, ein anderer Teil jedoch die „Freien Gewerkschaften" der DDR und ihrer SED.  Ein Anderer Teil hat als Spätaussiedler den Niedergang der Sowjetunion und anderer Ostblockstaaten im Bewußtsein nebst einer „starken BRD" die angeblich den „starken Mann" zur Verteidigung braucht. Kolleginnen aus südlichen oder anderen Ländern haben wieder ganz andere Erfahrungen auch aus Kriegen. „Nationalitätenkonflikte" wirken sich durch die Propaganda der Staatskapitalisten auch spalterisch auf  die Lohnarbeiterschaft aus.  Junge Leute kennen das Gedöns vom „Lohnarbeiterkampf" so oder so nicht mehr. Auf der anderen Seite werden Konzerne und Produktionsmittel auch immer internationaler und immer vernetzter, was bisherige nationale und betriebliche Strukturen ablöst. Und außerdem ist sehr wichtig das der Geldkreislauf mit dem ganzen kapitalistischen System in seiner letzten Krise ist und damit Lohn-Preis-Profitsystem mitsamt seiner Lohnarbeiterschaft überhaupt in Frage gestellt ist.

Die Einheiten und Bataillone der Lohnarbeiterklasse als soziale Basis der staatskapitalistischen Linken werden also immer kleiner und außerdem immer unterschiedlicher. So erklärt sich das diese staatskapitalistische Linke nicht in der Lage ist einen nennenswerten Beitrag zur Verteidigung der Interessen des Proletariates und für die Zukunft der menschlichen Gesellschaft überhaupt zu leisten. 

Ein weiterer Punkt ist das auftreten der Rechtspopulisten. Sie sind für Atomkraftwerke und damit für den Erhalt dieser meist rein nationalen Großbetriebe und der Lohnarbeitsplätze dort. So kommt es das Front National in Frankreich in AKW Standorten wie Fessenheim die stärkste Partei ist. Im baden-württembergischen Landtagswahlkampf hat die AfD in Pforzheim, einem Ort wo besonders viele Spätaussiedler aus Rußland sind, ein Direktmandat geholt. Das zweite Direktmandat hat diese rechtspopulistische Partei in einem Wahlkreis in Mannheim geholt, der Hochburg der Lohnarbeiterschaft. Ähnliche Beispiele wird es sicher überall geben.

Die Autoindustrie läuft bis jetzt noch aber auch in diesem Bereich versuchen die Populisten Fuß zu fassen, indem sie gegen den Elektroantrieb sind.

Die Staatskapitalisten begegnen dem Angriff auf ihre soziale Basis in der Lohnarbeiterschaft ihrerseits mit einem Rechtsruck. Der bürgerliche Staat und der Staat allgemein soll gestärkt werden und von dem leben sie inzwischen auch in der Hauptsache. Und natürlich müssen dessen Grenzen geschützt werden und „kriminelle" Ausländer abgeschoben werden. Es gibt Querfronten mit Rechten und gestrigen Populisten statt antifaschistischer Mobilisierungen. In Großbritannien das sozusagen einmal eines der internationalen Flaggschiffe der Trotzkisten gewesen ist, gingen diese Organisationen meist nach Rechts und traten zusammen mit der rechtspopulistischen UKIP für den Brexit ein. Oder mit der Schottischen Nationalpartei für Separatismus. Sie Zersplittern und spalten sich auch immer wieder an der Frage, ob die dortige Labour Party nun wirklich eine Lohnarbeiterpartei sei oder nicht. Oder ob Staaten wie Rußland, China oder Nordkorea nun Lohnarbeiterstaaten sind oder waren oder nicht.

Dort wo diese Strömungen Mehrheiten haben, in Griechenland oder Venezuela, reicht es bestenfalls zu temporären Sozialreformen im Rahmen des Kapitalismus.

Bedenkt man all diese Fakten zur sozialen Basis der staatskapitalistischen Linken kann man sicherlich keine gute Prognose abgeben. Die radikale Talfahrt der letzten Jahre wird sich vielmehr beschleunigen. Das gilt für alle Spielarten dieser Richtung, sei es Sozialdemokratisch, Trotzkistisch oder Stalinistisch orientiert. Deren unwissenschaftliche Theorien und Grundlagen werden samt ihrer Organisationen mehr und mehr im Altpapier landen. Neue Querfronten und neue Formationen werden sich herausbilden doch immer wieder scheitern. Separatismus, Nationalismus, Staatskapitalismus und Populismus sind eben keine Basis mehr für Politik in der heutigen Zeit sondern der Abgrund.

Das Proletariat, die Arbeiterklasse im Sinne von Marx und Engels wird jedoch die Bühne der Geschichte betreten und die Geschichte weiter fortschreiben. Diese beschränkt sich nicht auf die immer unbedeutender werdende Lohnarbeiterschaft von Großbetrieben und ihre Gewerkschaften. Sie ist immer stärker vernetzt jedoch scheinbar nicht greifbar oder erklärbar für bürgerliche und staatskapitalistische „Linke" So  wie die dunkle Materie die eigentlich den Hauptteil unseres Universums ausmacht. Und diese soziale Basis wird noch zuschlagen so das es auch im Weltall wackelt. Diesen Prozeß müssen Kommunisten unterstützten.

14.9.2017

Siegfried Buttenmüller


Keine Aberkennung der Staatsbürgerschafft !
Humanpass für Alle !

Die Bundesregierung möchte deutsche Staatsbürgern die im Rahmen von IS Mitgliedschaft mutmaslich Straftaten begangen haben, die Staatsbürgerschafft aberkennen. Und zwar ohne Gerichtsverfahren und ohne Feststellung der individuellen Schuld. Dies könnte der Auftakt sein auch weiteren bürgern willkürlich die Staatsbürgerschaft und damit die Menschenrechte abzuerkennen. Antikapitalist International tritt für Gleiche Rechte für alle Menschen weltweit ein und möchte dementsprechend auch nur einen einheitlichen Humanpass für Alle.  Aus dem Artikel:

Riesenprobleme wegen verschiedener Ausweise: Für den Humanpass! 
Ein riesiges Problem wird sichtbar: Die Menschen haben verschiedene Pässe oder Ausweise und sehr viele Menschen haben sogar mehrere verschiedene Pässe.
Der Personalausweis ist ein ganz wesentliches Dokument, es ermöglicht zum Beispiel die Einreise oder Ausreise. Und man hat als Ausweisinhaber Anspruch auf Leistungen des Staates der den Ausweis ausgestellt hat und man ist Teil des Rechtssystems dieses Staates, das man in Anspruch nehmen kann. Ohne Ausweis ist der Mensch „illegal" oder „staatenlos".
Weiterlesen im Bereich Soziales...

Keine Aberkennung der Staatsbürgerschafft !

Diskriminierung braucht Begriffe

Man nennt sie jetzt FlüchtlingeGleiche Rechte für Alle

In der Regel ist es nicht schlecht gemeint wenn wir das Wort „Flüchtling“ verwenden. Wir versuchen den Begriff positiv zu besetzen und den Menschen die flüchten zu helfen. Die Rechten versuchen dem Begriff eine negative Bedeutung zu geben und gegen die „Flüchtlinge“ zu hetzen und Stimmung zu machen. Aber warum bezeichnet man Menschen überhaupt als Flüchtlinge
Weiterlesen im Bereich Soziales.


Antikapitalistische Stadtverwaltung:
Überall in der Politik geht es um Geld, um den Privatprofit. Nein nicht überall, dorAntikapitalistische Stadtverwaltungt wo Antikapitalisten Einfluss haben nicht. Eine Erklärung der Oberbürgermeisterin von Barcelona: "Als wir die Stadtverwaltung übernommen haben, haben wir versucht, die Gehälter der Politiker zu senken, aber die Opposition hat es verhindert. Seitdem haben wir Ratsmitglieder von Barcelona en Comú beschlossen, auf alle Diäten zu verzichten und einen Großteil unseres Gehalts an sozialAntikapitalistische Stadtverwaltunge und kulturelle Projekte zu spenden.
Wir sind nicht in die Politik gekommen, um uns zu bereichern. In diesen 6 Jahren, die ich als
Oberbürgermeisterin im Amt bin, habe ich auf etwa 300.000 € verzichtet, die mir rechtmäßig als Bürgermeisterin zugestanden haben und die alle meine Vorgänger im Amt genommen haben.
Allein in diesem Jahr haben wir 100.000 € für Kulturprojekte bereitgestellt, die von den
Menschen ausgewählt wurden. Eine kleine Geste, um in der Welt der Kultur zu helfen, die uns das letzte Jahr gerettet hat.
Herzlichen Glückwunsch an die katalanische Vereinigung der politischen Express des
Franchismus, Zumzeig Cinema, Quepo Cooperativa, La Voz Ahogada, Martí Sancliment, Lorena Ros und Brigitte Vasallo. wir sind Stolz unseren Teil dazu beizutragen, dass so starke kulturelle Projekte möglich sind." (Für die Stadtratsfraktion und Beamte der Barcelona en Comu, Basisorganisation dem Podemos Spektrum zugehörig) le und kulturelle Projekte zu spenden.


Die Irrtümer des Harald Lesch:

"Hauptproblem Überbevölkerung"
Professor Harald Lesch ist ein bekannter Physiker und beliebter Fernsehmoderator. In
Sendungen wie alpha-Centauri stellt er in populärer Form die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft zum Thema Astrophysik oder auch der damit immer mehr in Zusammenhang stehenden Quantenphysik vor. Auf diesen Gebieten ist Lesch sicher eine Kapazität und versteht es diese Themen auch in allgemein verständlicher Form zu präsentieren. Sozusagen neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten an der Universitätssternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem entsprechenden Lehrstuhl den er an dieser Universität inne hat und neben seiner Tätigkeit als Fernsehmoderator und Sachbuchautor, hat er noch einen Lehstuhl für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München.
Als Physiker genießt Harald Lesch sicher zu recht großes Ansehen doch greift er auch andere
Themen auf und hier kommen durchaus auch fragwürdige Positionen und Einstellungen zum Vorschein.
So postuliert er in mehreren Sendungen und in Sachbüchern wie: "Die Menschheit schafft sich
ab" eine seiner Hauptthesen die als größtes und quasi unlösbares Problem die angebliche Überbevölkerung darlegt. Angeblich gibt es zu wenig Platz für eine ansteigende Weltbevölkerung und es gäbe zu wenig Trinkwasser, Rohstoffe und Nahrungsmittel für alle Menschen und die Umweltzerstörung führt er auch auf die angebliche Überbevölkerung zurück. Entsprechende "Theorien" und "Forschungen" werden auch deshalb von Medien gedruckt und es wird unnötig Panik verbreitet, weil auch der angesehene Professor Harald Lesch diese vertritt und teilweise der Urheber ist. Nicht "Deutschland schafft sich ab" aber "die Menschheit schafft sich ab", so Harald Lesch.
Solche "Thesen" von Harald Lesch und Anderen begünstigen den Rassismus denn "Lösungen"
und Schlussfolgerungen für dieses angebliche Problem wird diesen Kreisen überlassen.
Es gilt wieder einmal verstärkt die Fakten klarzustellen, wie das zum Beispiel auch von
Antifaschisten und von der Bundeszentrale für politische Bildung gemacht wird:
Fakt ist das die ganze Menschheit in Frankreich Platz hätte und dann sogar Jeder Mensch vom
Kleinkind bis zum Greis dann noch eine Fläche von einer Einraumwohnung zur Verfügung hätte. Natürlich wird aber nicht nur die Erdgeschossebene genutzt sondern auch Keller, Obergeschosse und Dachgeschosse. Also könnte Jeder Mensch vielleicht die Fläche einer Vierraumwohnung mit Garten, Hobbyraum, Schwimmbad und allem möglichen beanspruchen, wenn die ganze Menschheit in Frankreich leben müsste.
Platzmangel ist also auf jeden Fall nicht das Problem, wie von Harald Lesch und bestimmten
Richtungen suggeriert wird, auch bei noch so starkem Anwachsen der Weltbevölkerung nicht.
Aber es werde immer mehr Wasser verbraucht und in einiger Zeit gäbe es kein Grundwasser
mehr und zu wenig Wasser für Alle, so in den Begleitsendungen zu Harald Lesch`s Fernsehkommentaren. Als würden wir nicht auf einem Planeten leben dessen Oberfläche überwiegend von Wasser bedeckt ist und überwiegend aus tiefen Meeren und Ozeanen besteht. Dieses Wasser kann natürlich entsalzt und aufbereitet werden und steht unbegrenzt zur Verfügung. Die Natur selbst verdunstet dieses Wasser auch und es regnet auf Land wieder ab und kann verwendet werden. Selbst in vielen Wüsten wie in Nordafrika gibt es sehr große Grundwasserreserven in großen tiefen über 1000 Metern. Dieses ganze Süßwasser ist im laufe der Jahrtausende in immer tiefere Schichten abgesickert und es ist natürlich möglich dieses Wasser wieder umweltfreundlich mit Solarenergie hinauf zu pumpen und damit Wasser für Menschen, Tiere und Pflanzen im Überfluss zu haben. Zudem wird durch große Flächen mit Solarkollektoren Sonnenenergie in Bewegungsenergie umgewandelt, was ein großer Beitrag gegen weitere Klimaerwärmung ist. Natürlich kann man mit Sonnenenergie auch großflächig Zonen mit gemäßigten Temperaturen schaffen, die Sonnenenergie kann durch Klimaanlagen sogar in Kühlung umgewandelt werden. In den heißesten Wüsten gibt es daher sogar schon die ersten Kuhställe mit idealen 26 Grad Temperatur. Eine absolute Win-Win-Win Möglichkeit aber für Lesch ist das schlecht weil angeblich zu viel Wasser verbraucht wird und es angeblich bald auch noch in den Wüsten vor Menschen wimmeln wird. Und selbst wenn das so sein sollte, es wären Menschen die zur Abkühlung der Erde beitragen.
Es gibt auch nicht zu viele Menschen und nicht zu wenig Nahrung, Wasser und Lebensmittel
oder Rohstoffe, wie Harald Lesch meint. Es gibt alles im Überfluss aber das kapitalistische System zur Produktion und Verteilung der benötigten Güter versagt. Vorhandene Technik kommt nicht zum Einsatz weil nur der Privatprofit zählt und es wird Raubbau betrieben. Das Ende der Menschheit ist eben nicht zwangsläufig wie Harald Lesch meint, alle Probleme können mit antikapitalistischer Politik gelöst werden.
Für Lesch ist sozusagen das Ende der Menschheit besiegelt und so ist auch seine Abneigung
gegen since fiction Serien verständlich, da es nach seiner Auffassung gar keine Zukunft für die Menschheit geben kann. Immer wieder kritisiert er solche Serien und hat zum Beispiel solche von Star Trek, Raumschiff Vojager, DS9, Next Generation usw. im Visier.
Das alles sei unwissenschaftlicher Quatsch so Lesch. Technisch funktioniere das nicht und die
Entfernungen seien so groß das die Menschheit niemals Planeten außerhalb des Sonnensystems erreichen könnten.
Lesch begreift gar nicht das es sich bei Star Trek gar nicht um Wissenschaftssendungen
handelt sondern um ein ganz anderes Genre, since fiktion eben. Da wird gar kein wissenschaftlicher Anspruch erhoben sondern versucht, in unterhaltsamen und spannenden Geschichten eine Gesellschaft der fernen Zukunft ohne Kapitalismus zu skizzieren. Gemeinsam lösen die verschiedenen und ausgedachten Spezies alle Probleme wie Naturkatastrophen, Krankheiten und Konflikte und lernen wie der Zuschauer viel. Hunderte Millionen Menschen wurden durch Star Trek positiv geprägt, Trekis sind ganz selten Rassisten. Letztere berufen sich aber auf den Professor um zu suggerieren, das es "so nicht weitergeht".
Lesch geht davon aus das sich Wissenschaft und Technik und vor allem die Gesellschaft mit
seinem kapitalistischen Wirtschaftssystem als Basis nicht mehr wesentlich weiterentwickeln könnten, weil dafür keine Zeit mehr wäre. Er legt jedoch selbst dar das der Bereich unserer heute bekannten physikalischen Gesetze eher klein und nur die Schaumkrone auf dem Ozean des Universums ist. Überall ist die "dunkle Materie" und hier warten sicher revolutionäre Entdeckungen auf dem Gebiet der Physik, so das man nicht einfach für alle Zeiten ausschließen kann, dass neue Antriebsmöglichkeiten und Abkürzungen ("Wurmlöcher") durch Raum und Zeit gefunden werden.
Es lohnt sich für eine antikapitalistische Zukunft zu kämpfen und entsprechende Möglichkeiten
aufzuzeigen. Vor allem auch hier auf der Erde wo eben auch Terraforming der Wüsten sehr gut möglich ist. Mit Kapitalismus gibt es keine Zukunft für die Menschheit, da hat Lesch recht. Aber es geht eben auch ganz anders.

16.08.2018   Siegfried Buttenmüller


Kohle, Atom, Automobil, Rüstung...

Klassenkampf gegen Bürokratenkrampf !Die Faust der Klasse

„Hauptsache Arbeit“ ist schon lange das Motto der Gewerkschaftsbürokratie in Deutschland. Besonders schrill schreien das die Gewerkschaftsbonzen dieser Tage gemeinsam mit Konzernbossen von RWE oder VW heraus. Grund hierfür ist der immer stärker werdende Kampf der Arbeiterklasse die sich die Umwelt und die Zukunft nicht weiter kaputt machen lassen möchte. Weiterlesen im Bereich Soziales...


Antikapitalisten stark vertreten !
Erfolgreiche Demonstration in Düsseldorf.  Auf den Samstag den 26 Juni 2021 haben Antikapitalisten und Bewegungen zu einer Demonstration gegen das undemokratische Versammlungsgesetz NRW mobilisiert. Über 10 Tausend Menschen haben teilgenommen und damit mehr als erwartet. Die Demo ist gut organisiert worden und war in Blöcke von Antikapitalisten (Bild), Antifa, Ende Gelände, Jugend, Klima usw. gegliedert.  Die Polizei agierte wieder einmal gesetzlos, griff ohne Begründung in den Ablauf der Demonstration ein und kesselte mehrfach TeilnehmerInnen ein.  Der moralische Sieger sind wir denn das agieren mit Polizeistaatsmethoden hat selbst in der bürgerlichen Presse Kritik hervorgerufen. 

Antikapitalistischer Block

Wir wollen Spenden von Euch !
Habt jedoch keine Angst wir sind eineWir wollen stark sein ! antikapitalistische Organisation und wollen kein Geld von Euch. Wir arbeiten sozusagen ressourcenbasiert und unsere wichtigste und hauptsächlichste Ressource die wir brauchen seit ihr.   Jeder von uns ist nur ein kleiner Tropfen aber es gibt unzählige Tropfen und zusammen sind wir der größte Ozean !  Vernetzt euch mit uns, reiht euch ein, werdet Teil des antikapitalistischen Netzwerkes !  Weitere Informationen über uns und unsere neuen Projekte und wie ihr euch einbringen könnt im Bereich Organisation oder direkt bei der Redaktion@Antikapitalist.eu


Bundestagswahlergebnis:
"Wahlen" in Deutschland:
Kapitalistische Parteien in der Krise !
In Deutschland wurde am 26 September 2021 ein neuer Bundestag gewählt. Die Bewegungen wie fff, Ende Gelände, wir sind Unteilbar und andere hatten zuvor Druck gemacht. Auf parlamentarischer Ebene ändert sich nichts, die kapitalistischen Parteien werden wieder mit angeblich gut 99,99 Prozent der Stimmen zum "Wahlsieger" erklärt werden.  Die größte Bedrohung der kapitalistischen Parteien besteht in den Bewegungen und von der mangelnden Akzeptanz dieser Veranstaltung des Kapitalismus. Die Nichtwähler sind wieder die  größte Wählergruppe und weit vor allen kapitalistischen Parteien. 
Die neue und alte Regierung wird wieder aus den Reihen von Union, Grünen, SPD und FDP gebildet werden.  Die Linke hat sich im Wahlkampf zwar als Mehrheitsbeschaffer und fünftes Rad am Wagen für rotgrün beworben, scheiterte aber kläglich. 
Wer nun wirklich KanzlerIn werden wird und wer nun die Regierung bilden wird, werden nicht die WählerInnen sondern die Abgeordneten entscheiden. Regieren tut das Kapital das um den erhalt des angeschlagenen System`s besorgt ist und um Profite und Lohnarbeitsplätze.
Die Rollen in diesem kapitalistischen Theater werden in den nächsten Monaten vom Kapital vergeben und der Regierungskurs vorgegeben werden. 
Die Opposition wird außerhalb dieses kapitalistischen Theaters sein und weiter mit den Bewegungen gegen das kapitalistische System Druck machen.  Der Kapitalismus ist in schwerer Krise und alle kapitalistischen Parteien werden versuchen dieses Marode politische und wirtschaftliche System zu retten.  Mehr und mehr Menschen auch in Deutschland werden erkennen das dieses System gegen die vitalen Interessen der Masse der Menschen ist, auch in Deutschland. Antikapitalisten werden international diesen Prozess beschleunigen und die Bewegungen gegen das System auch in Deutschland weiter stärken.
  Das ehrliche Wahlergebnis: 
 Ist möglicherweise ein Bild von Text „30 25 20 15 10 5 Spalte2 0 Nichtw. SPD Union Grüne FDP AFD Linke Sonstige Ungültig“

 


Wahlen in Sachsen Anhalt:
Linksoben scheitert !

Am 6 Juni 2021 fanden im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt Landtagswahlen statt. Dies ist eine gute Gelegenheit eine Analyse der Gesellschaft von Linksunten aus vorzunehmen.
Die CDU konnte ihre Stellung als stärkste politische Kraft ausbauen und wird mit Bündnis 90 Die Grünen und oder FDP / SPD weiter an der
Regierung bleiben.
Die Linke hat bei dieser Wahl weiter stark an Stimmen verloren und noch ca. 10,9 Prozent erreicht.  Die Wahlbeteiligung lag bei 61,5 Prozent,
die Nichtwähler sind die mit Abstand stärkste Wählergruppe. Da dieses Ergebnis für die Partei Die Linke exemplarisch ist und auch die Parteizeitung "Neues Deutschland"  weitgehend verschwinden wird, wird zeitnah eine detailierte Analyse veröffentlicht. 
Wahlnachlese im Bereich Sachsen-Anhalt.

Oberbürgermeisterin in Santiago de Chile

Mozemo siegt in Kroatien !
Mozemo (Wir können es!) heißt die basisdemokratische und linke Plattform und Schwesterorganisation von Podemos Spanien in Kroatien. Diese unsere Freundinnen und Freunde aus Kroatien melden großartige Erfolge bei den Kommunalwahlen 2021. Das basisdemokratische und linke Netzwerk konnte in 9 Städten in die Gemeinderäte einziehen, teilweise auch als stärkste politische Kraft. Sie kämpfen auch um den Oberbürgermeisterposten in der Hauptstadt Zagreb, wo sie von über 45 Prozent gewählt wurden.  Altparteien wie Konservative, Sozialdemokraten und  Nationalisten sind angeschlagen und von den linken herausgefordert. Der Erfolg von Mozemo!  wird große Austrahlung auf den Balkan und nach Zentraleuropa hinein haben, wo sich linke in der Krise befinden.  Antikapitalisten in Deutschland und überall gratulieren zu diesem Erfolg und sehen sich im Kampf für eine antikapitalistische Zukunft bestätigt. Zur Korrespondenz:


Wahlen zum Regionalparlament in Madrid:

Linke Podemos legt zu !
Anders wie Falschmeldungen aus uninformierten Kreisen suggerieren oder gern hätten, hat die
linke Podemos Bewegungen bei den Wahlen zum spanischen Regionalparlament in Madrid deutlich zugelegt. Tatsache ist das die konservative Partei in der Region die Wahlen gewonnen hat und sich nach den Abstürzen der letzten Wahlen stabilisiert hat. Verloren hat zuerst einmal die bisherige Regierungspartei in der Region, die rechtsliberale CS, die von 20 Prozent und 26 Mandaten komplett verschwunden und weg ist. Der Koalitionspartner der Konservativen ist nicht mehr da und die Konservativen  stehen erst einmal alleine und ohne regelrechte Mehrheit da. Freilich können Sie auf die Unterstützung der faschistischen Vox Partei hoffen, die aber auch schon vorher im Parlament gewesen ist und einen Sitz auf 13 dazugewonnen hat. Verlierer der Wahl sind außerdem die Sozialdemokraten die vorher stärkste Partei im Madrider Parlament gewesen sind und 16 Sitze verloren haben. Die Linke hat nicht verloren, beide Podemos Listen haben deutlich dazugewonnen, Podemos Unidas von 7 auf 10 Sitze und MAS Madrid von 20 auf 24 Sitze. Letztere ist nun allein zweitstärkste Partei und Oppositionsführung im Madrider ionalparlament, zusammen haben die beiden Podemos Listen 34 Sitze. Die beiden Linken Podemos Listen konnten also 7 Sitze hinzugewinnen und können nicht als angebliche Wahlverlierer dargestellt werden. Die Sozialdemokraten haben freilich auch 9 Sitze nach rechts verloren aber die sind eben nicht links höchstens mitte. Gewinnen konnte man hier in der Region Madrid fasst nicht das war nicht erwartet worden. Der bekannte Politiker Pablo Iglesias ist zurückgetreten, das war auch erwartet worden nachdem er aus dem spanischen Kabinett bereits ausgeschieden ist. Die Linke hat die Wahlen jedenfalls nicht verloren und Podemos stellt sich wie geplant neu auf. Das Netzwerk verfügt über viele Erfahrene KämpferInnen an der Basis die nun in die erste Reihe rücken. Auf dem Bild ist das Wahlergebnis und ihr könnt auch gut auf die letzten Wahlergebnisse umschalten und vergleichen.


Eine Analyse des gefährlichen Fundamentalismus:
Die Materialisten an der Arbeit !
In unserer Zeit, die durch den Niedergang des Kapitalismus geprägt ist, macht das Phänomen des gefährlichen Fundamentalismus vermehrt von sich reden. Von islamischem und nationalem Fundamentalismus wird öfter geschrieben aber auch von christlichem, buddhistischen, hinduistischem, usw. Dieser Artikel möchte das Phänomen des Fundamentalismus allgemein näher beleuchten und insbesondere auch auf die Gefährlichkeit des materialistischen Fundamentalismus und die Rolle dieser Denkweise hinweisen.

Die beste aber nicht einzige Methode, die dies ermöglicht, ist die Denkweise des Dialektischen Materialismus, die vor allem auch im Kampf gegen den materialistischen Fundamentalismus und Positivismus von Eugen Dühring entstand. Marx und Engels erkannten zu ihrer Zeit bereits die Gefährlichkeit dieses Denkens und griffen dessen Vertreter wie Dühring mit Artikelserien und Thesen scharf an, die z.B. in der Textsammlung „Anti Dühring“ zusammengefasst sind... weiterlesen in Dialektischer Materialismus


Pariser Commune !
Liebe Genossinnen und Genossen,Pariser Comun
1871, also heute vor 150 Jahren wurde als Ergebnis der Kommunalwahlen die "Pariser Commune" gegründet. Frankreich war von der preussischen Armee besetzt, nach einem von Napoleon III angezettelten Krieg mit dem dieser in dem von einer schweren Krise geschüttelten Frankreich einem Volksaufstand zuvor kommen wollte.
Wenn man sich eine Vorstellung davon machen will, wie eine befreite Gesellschaft jenseits des Kapitalismus aussehen könnte, dann sollte man sich die Pariser Kommune anschauen. Gesetze, Dekrete und Maßnahmen der Pariser Kommune:
Weiterlesen in Geschichte...


Imperialismus und Nationalismus
Wohin treibt der Kapitalismus ?
“Imperialismus“ und „Nationalismus“ sind zentrale Begriffe in den theoretischen Diskussionen der Linken. In unserer Zeit, wo die Entwicklung Europas und der ganzen Welt eine neue Qualität annimmt und diese Entwicklung mit den „Brexitern“ in England sowie zahlreichen weiteren separatistischen und nationalistischen Bewegungen weltweit auf Widerstand stößt, mehr denn je. Diese Begriffe werden jedoch oft nur oberflächlich und umgangssprachlich gedeutet und verwendet und auf dieser Grundlage wird „Antiimperialismus“ und „Antinationalismus“ betrieben und zur politischen Richtung erklärt. Der Kapitalismus ist jedoch die Ursache des Imperialismus und des Nationalismus und ohne dies zu verstehen und ohne antikapitalistisch zu sein, ist Antiimperialismus und Antinationalismus gar nicht möglich... Weiterlesen im Bereich Wirtschaft


Was will der „linke" Brexit ?
Die Unterstützer der Rechten
Einige „Linke" unterstützen den Brexit aber auch den Exit aus der EU in anderen Ländern. Gemeinsam mit den rechtesten Konservativen wie Johnson und rechten Parteien wie UKIP (EU Gegner) , BNP (Britische nationalistische Partei)  und weiteren ausländerfeindlichen und rassistischen Parteien beteiligen sie sich an der Brexit Kampagne in Großbritannien.
UKIP hat bereits deutlich gemacht das mit ihr keine soziale Politik gemacht werden kann und keine Gelder, die angeblich bei einem EU Austritt gespart werden, in das Gesundheitssystem usw. investiert werden, wie das im Wahlkampf zur Brexit Volksabstimmung versprochen wurde. Die große Mehrheit in Schottland macht deutlich das sie in der EU bleiben will und zu diesem Zweck nötigenfalls auch eine Volksabstimmung zum Austritt aus Großbritannien initiieren will.
Die rechte Brexit Fraktion der Konservativen möchte dass Cameron nicht zurücktritt, obwohl sie angeblich gegen seine „EU freundliche" Politik sind. Lafontaine und Wagenknecht in Deutschland, Le Pen in Frankreich, Wilders in den Niederlanden und andere rechte Konsorten möchten auch das Deutschland, Frankreich, Niederlande und weitere Staaten aus der EU austreten. „Linke" und rechte Populisten machen auch europaweit gemeinsame Sache und werben für den Nationalstaat.
Was wollen aber die „linken" EU-Exit Befürworter in England und Europa ?  Jetzt könnten, ja müssten sie ihre Politik ja konkret darlegen aber sie tun es nicht. Sie tun es in England zum Beispiel nicht weil es ihnen gar nicht um konkrete Politik geht... 
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