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Sonstige Nachrichten des Antikapitalistischen Netzwerks
Die Redaktion organisiert die Internetseiten weiterhin um. Auf dieser Seite gibt es derzeit ergänzende Meldungen die auch in den betreffenden Rubriken gespeichert werden.  Außerdem sind hier Artikel geplant die nicht ganz so wichtig sind und die Artikel auf der Startseite nicht überlagern sollen.
Die Hauptnachrichten sind also auf der Startseite und wenn ihr den Verweisen unter den Artikeln folgt, findet ihr gleich weitere Artikel und das Archiv zum Thema. 


+++ Erfolg auf Facebook: Reichweite geht durch die Decke +++ Das Elend der KPF +++ Ergänzungsmeldung zu Spanien +++ Baden-Württemberg: Innenminister im Glashaus +++ Seitenmenü wird umorganisiert +++ Hinweis zum KI Einsatz in der Redaktion +++


Solidarische Grüße nach Berlin
Redaktion Antikapitalist International
An Abgeordnete Vanessa Emde
Abgeordnete Berlin

Sehr geehrte Frau Emde,
Redaktion und Herausgeber möchten Ihnen hiermit solidarische Grüße senden, da Sie öffentlich zu unrecht angegangen werden.
Auch wir vertreten die Grundwerte, wonach alle Menschen gleiche Rechte haben müssen, egal welcher Religion, Nationalität, Geschlecht oder Hautfarbe sie angehören. In diversen älteren Artikeln haben wir dies bereits in dem Sinne dargelegt und uns damit allgemein gegen separatistische Volkspolitik oder Nationalpolitik gewendet und klargestellt, das die individuellen Menschenrechte oberste Priorität haben. Das vertreten wir auch bezüglich Israel / Palästina. Die Linke Fraktion in Berlin kritisiert Sie auch noch und die bürgerlichen Parteien und Medien so oder so. Bleiben Sie stark!

Wenn Sie Erklärungen oder etwas haben werden wir diese gerne auf unseren Seiten bringen und in unseren Gruppen in sozialen Netzwerken teilen. Unsere betreffenden Artikel werden wir auffrischen und erneut veröffentlichen.
Redaktion und als Herausgeber
16.10.2026, Bereich Organisation / Internes


Erfolg auf Facebook:
Werdet Antikapitalisten!
Der Bericht vom Okober über die große Demonstration in Amsterdam samt Medienkritik wurde allein auf Facebook 11.000 Mal gesehen, erhielt 350 „Gefällt mir"-Angaben, 129 Herzen und wurde 97 Mal kommentiert. Zusätzlich wurde der Artikel auf unserer Internetseite sowie in anderen Netzwerken wie X rund 5.000 Mal aufgerufen. Der Grund für die hohe Reichweite dürfte sein, dass die Leitmedien diese enorme Demonstration zunächst ignoriert und später verzerrt dargestellt haben. Der größte Teil der Zugriffe entfällt auf die Gruppe „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost" (https://www.facebook.com/groups/125580464131244), die wir als Admin verwalten und in der wir den Artikel über unsere eigene Seite eingestellt haben.
Das ist ein enormer Durchbruch in Sachen Reichweite und motiviert die Redaktion, die Internetseiten weiter zu verbessern und antikapitalistische Grundwerte und Themen in die öffentliche Debatte zu bringen.
Werdet Antikapitalisten!
18.10.2026 – Weitere Artikel im Bereich Organisation / Internes


Antisemitismus Vorwurf gegen Berliner Linke
CDU-Innenminister Hagel im Glashaus
Der baden-württembergische Innenminister Hagel (CDU) hängt sich weit aus dem Fenster und erhebt schwere Vorwürfe wegen angeblicher „Antisemiten" in der Berliner Linken. Dabei ist seine eigene Partei alles andere als frei von problematischen NS-Bezügen.
So war der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Hans Filbinger (CDU) bis zu seinem Tod im Jahr 2007 Ehrenvorsitzender der CDU Baden-Württemberg. Filbinger musste 1978 im Zuge der sogenannten Filbinger-Affäre wegen seiner Vergangenheit als NS-Marinerichter und seiner Beteiligung an Todesurteilen als Ministerpräsident zurücktreten. Den Titel des Ehrenvorsitzenden hat ihm die Landes-CDU bis zu seinem Tod nicht aberkannt – bis heute sorgt dieser Umgang für scharfe Debatten über die NS-Vergangenheit der Partei.
Auch der ehemalige Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger gehörte der NSDAP an. Solche Beispiele lassen sich viele finden, ohne lange suchen zu müssen.
Unabhängig davon ist die deutsche Unterstützung der israelischen Regierung – etwa durch Waffenlieferungen und politische Rückendeckung – angesichts der Lage in Gaza Beihilfe zu schwersten Verbrechen. Internationale Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Mitglieder desisraelischen Regimes sind völkerrechtlich bindend und wären von den Vertragsstaaten umzusetzen – ihre Nichtbeachtung wäre ein schwerer Rechtsbruch durch Hagel und andere CDU Politiker.
21.10.2026. Weitere Artikel im Bereich Baden-Württemberg


Menü wird umorganisiert
Liebe Leserinnen und Leser, falls ihr einige Rubriken rechts im blauen Menü nicht an gewohnter Stelle findet, bitte eben dort ganz unten schauen. Wir wollen die aktuellen Artikel ganz oben als Schlagzeilen präsentieren. Die Menüpunkte "Organisation" und "Dialektischer Materialismus" mit allen Unterpunkten sind nun unten im Menü zu finden. Diese sind deshalb nicht weniger wichtig aber spezieller und für LeserInnen die weitergehende Informationen suchen. Unter dem Menü sind auch noch Meldungen und Hinweise.Weitere Meldungen im Bereich Organisation Viel Spaß beim lesen
Redaktion@Antikapitalist.eu


Rundbrief Anfang bis Mitte Oktober 26
Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde,

die Redaktion veröffentlicht nun zweimal im Monat diesen Rundbrief, um euch über neue Artikel und aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.
Solltet ihr den Rundbrief künftig nicht mehr erhalten wollen, genügt eine kurze Nachricht mit dem Stichwort „Abbestellung". Andernfalls freuen wir uns, weiterhin mit euch im Austausch zu bleiben.
Der Datenschutz ist uns wichtig: Wir sammeln keine Adressen aktiv, sondern bitten euch, selbst über An- oder Abmeldung zu entscheiden. Ihr könnt die Artikel auch gerne tagesaktuell und wie immer kostenlos per Mail zugeschickt bekommen – eine Mail an Redaktion@Antikapitalist.eu genügt. Wir sind meist schneller und vor allem besser als besagte Kapitalmedien, deren Provider euch ihre „News" zwangsweise zustellen. Wir wollen nichts verkaufen und keinen Profit machen, sondern Gegenöffentlichkeit zu den Kapitalmedien bilden, was sehr nötig ist.
16.10.2026 Bereich Organisation / Internes
Am Ende dieses Rundbriefs findet ihr eine Übersicht der vom 1 Oktober bis 15 Oktober 2026 neu veröffentlichten Artikel. Diese sind wie immer werbefrei verfügbar und dürfen unter gleichen Bedingungen kostenlos weiterverwendet werden. Voraussetzung ist lediglich die Angabe des Herausgebers als Autor oder der Internetseite als Erstveröffentlichungsort.
Internes Update:
Auf dem Netzwerk FB haben wir in dem Zeitraum mit einem Artikel einen sehr großen Erfolg da er 11 Tausend mal gesehen wurde, 450 leaks bekam, 140 Herzen und 150 mal geteilt wurde. Die Redaktion arbeitet intensiv an weiteren Verbesserungen.
Der inhaltliche Schwerpunkt lag in der ersten Oktoberhälfte auf Spanien, wo es vor dem Wahlkampf hoch hergeht und wovon wir viel lernen können. Außerdem auch auf Saudi Arabien, dessen Absturz sehr große Auswirkungen auf den globalen Kapitalismus haben wird. Und wir freuen uns auch über den Erfolg Malis und der Sahelstaaten gegen kapitalistische Terroristen und für die Verbesserung der Lage der Menschen dort. Innenpolitisch haben wir den Besuch des Bundeskanzlers in Kiew genutzt und einen gleich 2 Seitigen Artikel gemacht.

Für den Rest vom Oktober haben wir schon viele neue Artikel auf dem Zettel und machen uns sofort an die Arbeit. Der nächste Rundbrief erscheint Anfang November.
Bis dahin wünschen wir allen eine gute Zeit und viel Power gegen den Kapitalismus!

Redaktion und Herausgeber

14.10.2026 Krieg gegen Jemen: Saudi Arabien am Abgrund
14.10.2026 Präsidentschaftskandidat Roussel: Das Elend der Kommunisten Frankreichs
14.10.2026 Ergänzungsmeldung zu Spanien: "Sumar" zerfällt weiter 12.10.2026 Spanien vor dem Wahlkampf: Regierungslinke in der Krise
12.10.2026 Mali erobert Provinzhauptstadt Kidal zurück
5.10.2026 Bundeskanzler in Kiew: Ist Deutschland "kriegstüchtig"?
2.10.2026 Rundbrief nach ende September
(Die Liste enthält nur die von Anfang bis Mitte Okober 2026 neu veröffentlichten Artikel, aber es sind auch grundsätzliche oder vorher veröffentlichte Artikel gerade jetzt lesenswert und wurden nach oben verschoben.
Die Artikel können auch per Mail tagesaktuell unter Redaktion@antikapitalist.eu mit dem Stichwort „Abo" bestellt werden. Gerne könnt ihr uns auch in Netzwerken FB, X und Telegram folgen, wo alle Artikel der Internetseite Tagesaktuell veröffentlicht werden und auch kommentiert werden können.
17.10.2026 Bereich Organisation / Internes


Das Elend der „Kommunisten" Frankreichs
Fabien Roussel kandidiert als Präsident
Fabien Roussel ist Vorsitzender der Kommunistischen Partei Frankreichs (KPF) und nunmehr Kandidat der KPF für die Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr in Frankreich. Bei den letzten Präsidentschaftswahlen hatte Roussel nur 2,28 Prozent erreicht. Zusammen mit anderen linken Parteien, die Präsidentschaftskandidaten aufstellten, trug er jedoch dazu bei, dass die Rechtsextreme Marine Le Pen ganz knapp vor Jean-Luc Mélenchon in die Stichwahl gegen Macron kam.
Auch für 2027 ist offen, wer in den zweiten Wahlgang und damit in die Stichwahl gelangt. Neben Mélenchon haben auch wieder Le Pen sowie die Kandidaten der Macronisten und der Sozialdemokraten Aussichten, in die Stichwahl zu kommen.
Mélenchon hat als einziger Linker Aussichten, in die Stichwahl zu gelangen. Deshalb hat die Neue Antikapitalistische Partei Frankreichs (NPA) diesmal auf eine eigene Kandidatur verzichtet.
Auch in der KPF ist die Kandidatur umstritten. Eine Plattform innerhalb der Partei ruft zur Wahl von Mélenchon auf und will dafür 300 Unterschriften von Vertrauensleuten, Betriebsräten, Ortschaftsräten, Gemeinderäten und sonstigen Funktionären und Mandatsträgern der KPF gesammelt haben. Die KPF soll einige Tausend solcher Mandatsträger in ihren Reihen haben.
Leider steht bei der Führung der KPF der organisatorische Opportunismus weiterhin im Vordergrund. Man pflegt die Volksfrontpolitik, die schon immer falsch war – also ein Bündnis mit der nunmehr heruntergekommenen Sozialistischen Partei Frankreichs – und betrachtet Mélenchons Partei La France Insoumise als Gegner. So hofft man, der KPF wieder zu Bedeutung zu verhelfen; der Rest ist ihnen egal. Die Rechnung wird nicht aufgehen. Die KPF-Führung hatte in ihrer Geschichte auch schon öfter schwere Fehleinschätzungen. So verurteilte sie die 68er-Bewegung, was letztlich zur Entfremdung und Verselbstständigung ihrer Gewerkschaft CGT führte, die zu Streiks aufgerufen und die Bewegung unterstützt hatte.
14.10.2026  Weitere aktuelle Artikel auf den Seiten von Frankreich.


Ergänzungsmeldung zu Spanien:
„Sumar" zerfällt weiter
Die Redaktion sieht sich in ihrer Einschätzung bestätigt, dass Podemos in Spanien immer stärker wird und die Regierungslinke „Sumar" schwächer. Podemos und die katalanische Regionalpartei ERC haben nun offiziell bekannt gegeben, dass sie zu den Parlamentswahlen im nächsten Jahr mit einer gemeinsamen Wahlplattform antreten werden. Weitere Regionalparteien wie EH Bildu im Baskenland und BNG in Galizien haben Sumar unter ihrem neuen Namen „Frente Amplio" (Breite Front) eine Absage erteilt. Ada Colau hatte versucht, die Regierungslinke einschließlich ihres katalanischen Wahlbündnisses Comuns zu retten.
In der angeblichen „Breiten Front" in Spanien sind nun noch die Reste von Sumar, so die Madrider Regionalpartei Mas Madrit und die „Vereinigte Linke", die jedoch seit ihrem Austritt aus Unidas Podemos sehr geschwächt sind.
Im Allgemeinen versucht die Regierungslinke mit ihren nutzlosen Bündnisdebatten von inhaltlichen Themen abzulenken, zumal sie in der Regierung selbst mit den Sozialisten und Liberalen Sozialabbau betreibt. Die starken Bewegungen wie die gegen die Wohnungsnot, gegen Faschismus, gegen Völkermord, für Frauenrechte usw. kann sie ohnehin nicht überzeugen. Podemos lag bereits bei den Europawahlen im letzten Jahr nur knapp hinter Sumar, das ja ein konglomerat aus Regionalparteien gewesen ist. Nach dem Austritt mehrerer großer Regionalparteien aus Sumar ist natürlich wieder Podemos die führende Linke Kraft in Spanien.
Der Plan der Regierungslinken, Podemos nachhaltig zu schwächen um Rechtere Politik machen zu können, endet im Fiasko da der Niedergang weiter gehen dürfte.
14.10.2026. Weitere aktuelle Artikel im Bereich Spanien


Hinweis der Redaktion zum Einsatz Künstlicher Intelligenz
Wir möchten unsere Leserinnen und Leser darüber informieren, dass wir bei unserer Arbeit unterstützend auf sogenannte „Künstliche Intelligenz" (KI) zurückgreifen.
Grundsätzlich gilt: Sämtliche Artikel verfassen wir eigenständig und recherchieren alle Inhalte ausschließlich über unsere eigenen Quellen und Kontakte.
Erst nach Fertigstellung eines Beitrags kommt eine KI-gestützte Software zum Einsatz, um Rechtschreibung, Satzbau und Struktur zu prüfen und gegebenenfalls zu optimieren. Dadurch verbessern wir die Lesbarkeit unserer Texte.
Im Anschluss an jede KI-Bearbeitung erfolgt eine abschließende redaktionelle Nachprüfung durch unsere Mitarbeitenden.
Unsere Artikel sind ausschließlich Originale, die in dieser Form bei keinem anderen Medium zu finden sind. Sie dürfen von anderen Medien kostenfrei unter denselben Bedingungen übernommen und genutzt werden. Der Zweck ist ausschließlich die Verbreitung antikapitalistischer Standpunkte.
Redaktion Organisation, 25. August 2026


Friedensbewegung in Japan aktiv:
25 Tausend in Tokio!
In der Innenstadt Tokyos fand am Wochenende eine Demonstration gegen die Militarisierung Japans statt.
Laut den Organisatoren nahmen trotz der starken Hitze 25.000 Menschen an der Protestaktion teil.
Sie fordern den Rücktritt der Regierung von Premierministerin Sanae Takaichi wegen ihrer Politik zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben und zur Intensivierung der Waffenexporte.

Redaktion Friedensbewegung, Japan, 20.7.2026

Japaner gegen Aufrüstung und Krieg

Technikproblem auf der Internetseit
Liebe Leserinnen und Leser,
auf der Internetseite traten ab 21 September bis 23 September technische Probleme auf, weshalb in dem Zeitraum nicht immer die aktuelle Version angezeigt wurde.
Als Hauptproblem wurde ermittelt, daß der HTML Code der Startseite zu lang gewesen ist. Zudem hat es ein Stromausfall gegeben, der zum Absturz des laufenden Programmes geführt hat.
Die Störung ist inzwischen komplett behoben.
Redaktion Organisation, 24.9.2026


Schlacht bei Anéfis in Mali:
Tuareg gespalten!
Im Raum der Stadt Anéfis (auch Anefif geschrieben) im Norden Malis kam es zu einer schweren militärischen Auseinandersetzung. Anéfis liegt etwa 100 Kilometer westlich der Stadt Kidal, die derzeit von der Jama'at Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) kontrolliert wird – einem Zusammenschluss islamistischer Gruppierungen, die unter anderem Al-Qaida nahestehen.

Mit rund 6.000 Einwohnern ist Anéfis kleiner als das früher etwa 30.000 Einwohner zählende Kidal, besitzt jedoch eine verkehrsgünstige Lage und ermöglicht von dort aus die Kontrolle über große Teile der Provinz Kidal. Anéfis gilt als Zentrum der zum malischen Staat gehörenden Tuareg. Dort befindet sich der Sitz des Gouverneurs für die Provinz Kidal, und die Tuareg unterhalten eigene Truppen unter tuaregischem Kommando, die als Teil der malischen Armee (FAMA) geführt werden.

Die separatistische Front de Libération de l’Azawad (FLA), gebildet aus Tuareg- und arabischen Gruppen mit dem Ziel, ein eigenes Reich im Norden Malis zu errichten, hat sich mittlerweile der Dschihadistengruppe JNIM angeschlossen. Die Provinz Kidal steht weitgehend unter der Kontrolle der staatstreuen Tuareg; auch die Stadt Kidal wird weitgehend belagert.

Ab dem 4. Juli marschierten jedoch große militärische Verbände der JNIM von Algerien aus in die malische Provinz Kidal ein und schlossen auch die Stadt Anéfis ein. Die Provinzregierung ging von etwa 1.000 Fahrzeugen aus, darunter gepanzerte Mannschaftstransporter mit Kanonenbestückung, Jeeps, Motorräder, Lastwagen, Artillerieeinheiten und Drohnen. Ziel der JNIM war es, die Stadt Anéfis und die gesamte Provinz Kidal unter ihre Kontrolle zu bringen.

Die Tuareg-Einheiten in Anéfis leisteten jedoch Widerstand und konnten die Stadt halten, wobei sie von Luftstreitkräften der malischen Armee unterstützt wurden. Aus der südlichen Provinz Gao rückte Verstärkung der malischen Armee mit 80 Fahrzeugen an, geriet jedoch in einen Artilleriehinterhalt der JNIM und verlor mehrere Fahrzeuge. Nach mehrtägigen Kämpfen und schweren Verlusten – darunter mehrere gefallene oder verwundete Führer – musste die JNIM die Schlacht schließlich abbrechen. Sie zog sich nach Algerien zurück; im Grenzgebiet rief eine islamistische Frauenorganisation zu Blutspenden auf, da unzählige Verletzte zu versorgen seien.

Das Ergebnis der Schlacht ist ein Sieg der Tuareg und des malischen Staates, der sich in der Provinz Kidal behaupten konnte.

Im Zuge der aktuellen Lage haben sich Mali und Algerien wieder einander angenähert, sich gegenseitig anerkannt und ihre jeweiligen Botschaften wiedereröffnet. Zudem wurden mehrere Abkommen geschlossen, unter anderem wurde der Luftraum für Direktflüge und Überflüge beidseitig freigegeben. Bislang waren die Hauptangriffe gegen Mali von Algerien aus gestartet worden; Nachschub und Logistik wurden von dort nach Mali gebracht. Dies dürfte in Zukunft schwieriger werden.

Die Niederlage ist auch ein Rückschlag für Frankreich, dem vorgeworfen wird, JNIM-Truppen ausgebildet und unterstützt zu haben. Französische Botschafter wurden aus dem Staatenbund der Sahel-Staaten (AES) ausgewiesen.

Die Tuareg sind eine alte Hochkultur, ihr Siedlungsbebiel erstreckt sich über Teile der Sahel Zone, Algerien, Libyen und anderen Staaten, in denen auch andere Kulturen wie diverse Afrikaner, Araber usw. Präsent sind. Die Tuareg wurden seit je her in Konflikte hinein gezogen, zum Beispiel von Frankreich, den Islamisten oder früher von Libyen.

Der malische Staat tut gut daran die Tuareg zu integrieren und ihnen gleiche Rechte wie allen malischen Bürgern zu gewären, nebst Autonomie und Selbstverwaltung innerhalb des malischen Staates.

"Völker" und Kulturen sind auf der ganzen Welt vermischt und Separatismus auf Kosten anderer im "eigenen Staat" ist immer ein Problem mehr und keine Lösung.

Neben der Gleichberechtigung aller ist die gerechte Verteilung der Recourcen sehr wichtig. Mali hat die wervollen Rohstoffe des Landes wie Gold unter Kontrolle des Staates gebracht und ist daher in der Lage, die Menschen in den Provinzen ausreichend zu unterstützen.

Mali und die anderen Sahelstaaten der AES könnten ein Beispiel für viele andere Staaten Afrikas werden.

Redaktion Mali, 12. Juli 2026


Ilaria Salis – Neue Massenbewegung in Albanien:
Flamingos in Aktion!
In Albanien hat sich eine Massenbewegung formiert, die sich gegen die Regierung des Landes richtet. Diese hatte weite Küstenstreifen des Staates – darunter auch Naturschutzgebiete mit seltenen Flamingos – an den Trump-Clan verkauft, der dort Golfplätze, Touristenresorts und andere Großprojekte errichten will.
Die Bewohner der betroffenen Regionen, unterstützt von einer breiten Solidaritätswelle im ganzen Land, lehnen die Pläne jedoch entschieden ab. Sie wollen die Umwelt schützen und den Ausverkauf an Milliardäre verhindern. In sozialen Medien kursieren Videos von Blockaden und von Protestierenden, die erste Bauwagen der Baufirmen in Schluchten stürzen ließen.
Landesweit kommt es zu großen Kundgebungen mit Hunderttausenden Teilnehmern gegen die Regierung. Am Wochenende reiste auch die Europaabgeordnete Ilaria Salis nach Tirana und würdigte die Bewegung als vorbildlich für Europa. Sie forderte eine Politik für die Menschen – nicht für Milliardäre – und warnte zugleich vor einer korrupten Politbürokratie.
Redaktion Albanien, 29. Juni 2026


Gewerkschaftskongress in Frankreich:
CGT – geschlossen und kampfbereit!

Im Juni fand in Frankreich der Kongress der größten Gewerkschaft CGT statt. Die Vorsitzende Sophie Binet stellte in ihrer Rede klar, dass die Gewerkschaft geschlossen und kampfbereit sei und sich entschieden gegen das Kapital und die Rechten stelle – insbesondere mit Blick auf die französischen Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr. »No Pasaran!« brüllten die Delegierten als Antwort.
Unter starkem Beifall kündigte Binet unter anderem an, auch den Kongress des US-Gewerkschaftsdachverbandes AFL-CIO in Minneapolis zu besuchen, um den Kolleginnen und Kollegen in den USA genau davon zu berichten und sie zu ermutigen, ebenfalls in die Offensive gegen Kapital und Rechte zu gehen.
Sophie enttäuscht uns nicht! Hoch die internationale Solidarität – nieder mit Faschismus und Kapitalismus!
Redaktion Frankreich, 29.6.2026


Kommentar zum Parteitag der Linken 2026
Selbstbeschäftigung in der Endkrise
Vom 19. bis 21. Juni 2026 fand in Potsdam der zehnte Parteitag der Partei Die Linke statt. Zwar brachte die Bundestagswahl einen kurzfristigen Aufschwung, doch in zwei anschließenden Landtagswahlen blieben die eigenen Ziele erneut unerreicht.
Ein äußerst gefährlicher Brandherd für die Partei ist nach wie vor ihre fragwürdige Positionierung gegenüber dem israelischen Regime, das sie seit vielen Jahren unterstützt. Die Linksjugend hatte diese Haltung kritisiert und dafür vom Parteivorstand scharfen Tadel erfahren. Mitglieder, die ebenfalls Kritik am israelischen Regime äußerten, wurden ausgeschlossen. In den vergangenen Monaten kam es zudem zu mehreren Austritten – so verließen etwa Teile der Gruppierung Marx21 sowie die ehemalige Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz die Partei. Letztere hat inzwischen die unabhängige Gruppe Sozialismus von unten gegründet.
Auch die Rechtsabspaltung um die ehemalige Frontfrau Sahra Wagenknecht hat die Partei bislang nicht verkraftet. Mit ihr verließen ein Dutzend Bundestagsabgeordnete des letzten Parlaments sowie ihr Ehemann Oskar Lafontaine die Partei.
Auf europäischer Ebene hat sich mit der European Left Alliance (ELA) ein neuer Dachverband gegründet, der die bisherige, von der deutschen Linken getragene Politik gegenüber dem israelischen Regime ebenfalls kritisiert und Millionen von Unterschriften gegen diese Unterstützung gesammelt hat.
Vor diesem prekären Hintergrund sah sich der Parteivorstand gezwungen, einen Antrag zu dem Thema einzubringen, der mit großer Mehrheit angenommen wurde. Und siehe da – wie die bürgerlichen Medien berichten, spricht die Partei Die Linke nun selbst von einem „Völkermord". Der Antrag selbst bleibt jedoch konkret: Statt einer klaren Analyse werden Schuldige benannt, die das israelische Regime angeblich zum Genozid gezwungen haben – was einer Relativierung und Entschuldigung gleichkommt.
Gleichzeitig verbittet sich die Partei weiterhin jede Kritik an jenen eigenen Mitgliedern, die das israelische Regime unterstützen. Die Verfolgung jüdischer Oppositionsgruppen wie der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost – etwa in Berlin durch Kontosperrungen und Ausweisungen – wird mit keinem Wort erwähnt. Stattdessen hält die Partei an ihrer Zusammenarbeit mit rechten israelischen Kräften fest, die das dortige Regime stützen. Dies hat in der Partei eine lange Tradition: Gruppierungen wie Bak Shalom werden seit jeher und von ganz oben massiv gefördert.
Zu all dem blutigen Elend propagiert die Partei weiterhin die Zweistaatenlösung – als gäbe es nicht längst Völkermord an den Grenzen Israels.
Mit diesem Beschluss wird Die Linke wohl kaum vom Abstellgleis zurückkehren, sondern weiter in der Krise verharren.
Neben diesen für die Partei selbst brisanten Themen wurde auch ein neuer Parteivorsitz gewählt, da Jan van Aken sein Amt niedergelegt hatte. Der neue Co-Vorsitzende Luigi Pantisano kündigte an, für die Partei ein „Steinhaus" bauen zu wollen – ein klares Eingeständnis, dass auch er den Zustand der Partei als marode ansieht.
Die Partei entwickelt sich zunehmend zu einer reinen Systempartei und entfernt sich immer weiter von antikapitalistischen und linken Grundpositionen. Folgerichtig griff Luigi Pantisano sofort die konkurrierende Systempartei CDU scharf an – musste sich jedoch umgehend entschuldigen.
Als Systempartei kann Die Linke keine Zukunft haben – denn das kapitalistische System selbst hat keine Zukunft.

Redaktion Deutschland,  Die Linke, 25. Juni 2026


Die Linke beschließt Gehaltsdeckel für Abgeordnete –
Stärkung des Parteiapparates?
Auf ihrem Parteitag am vergangenen Wochenende hat die Partei Die Linke einen sogenannten Gehaltsdeckel für ihre Abgeordneten im Bundestag und im EU-Parlament beschlossen. Demnach soll das Bruttogehalt für alleinstehende Abgeordnete künftig bei 5.300 Euro liegen. Das bedeutet, dass fast die Hälfte der üblichen Diäten in Höhe von 11.833,47 Euro an die Partei abgeführt werden muss.
Allerdings bleiben die steuerfreie Aufwandspauschale von 5.467 Euro sowie Nebenbeschäftigungen und private Kapitaleinkünfte der Abgeordneten von dieser Regelung unberührt. Davon profitieren unter anderem der Abgeordnete Gregor Gysi mit einem jährlichen Zusatzeinkommen von rund 362.000 Euro sowie mehrere andere Abgeordnete, die monatlich über 1.000 Euro angeben.
Die neue Satzungsänderung löst die bisherige Praxis ab, nach der die Abgeordneten Mandatsträgerabgaben leisteten und teilweise selbst über die Verwendung eines Teils ihrer Diäten – etwa für Spenden an Stiftungen oder Organisationen – entscheiden konnten.
Bei vielen Abgeordneten stößt die Änderung jedoch auf Widerstand. 23 von ihnen unterzeichneten einen Brandbrief an den Parteivorstand und betonten darin, dass sie nicht der „Feind" seien.
Der Parteivorstand erhofft sich von der Neuregelung die Lösung mehrerer Probleme. Zum einen soll die finanzielle Lage der Partei verbessert werden. Über das Projekt „Die Linke hilft" werden zeitweise Angestellte in Parteibüros beschäftigt, die offiziell einige Stunden pro Woche als Sozialberater tätig sind und aus diesem Topf bezahlt werden – was die Personalkosten der Partei entlastet.
Zum anderen wird es f
ür Abgeordnete erschwert, weiterhin parteiunabhängige Medien, Organisationen, Projekte oder Stiftungen finanziell zu unterstützen, wie es bisher teilweise der Fall war.
Kritiker bemängeln, dass durch die Regelung vor allem der Parteiapparat gestärkt werde – dem ein Geschäftsführer vorsteht und der als Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit Betriebsrat organisiert ist. Gleichzeitig werde die politische Arbeit innerhalb der Partei und in ihrem Umfeld geschwächt, da der Apparat zunehmend an Einfluss gewinne.Die Partei entferne sich damit immer weiter von ihrem Gründungsversprechen, eine „vereinte und pluralistische Partei" sein zu wollen. Auch Aktivistinnen und Aktivisten von Basisbewegungen – etwa für ein bedingungsloses Grundeinkommen – würden dadurch abgeschreckt. 
Redaktion Linke, 28.6.2026


ELA Jugendversammlung in Paris
Die Europäische Linke Allianz (ELA) organisiert am 26. und 27. Juni eine zweitägige Jugendversammlung in Paris.
Junge Menschen aus verschiedenen linken, grünen und feministischen Jugendorganisationen in ganz Europa schließen sich zusammen, um sich zu organisieren, Strategien zu entwickeln, Gesellschaften für die Menschen und den Planeten aufzubauen und den Faschismus über Grenzen hinweg zu besiegen.
Wir schaffen eine gemeinsame Plattform für die linke Jugend in Europa: antifaschistisch, feministisch, umweltbewusst und antiimperialistisch.
Zu uns gesellen sich die Jugendflügel der ELA-Mitgliedsparteien: Jeunes Insoumis (FR), Jovens do Bloco de Esquerda (PT), Młodzi Razem (PL), Rebeldía Joven (ES), Rød-Grøn Ungdom (DK), Sosialistisk Ungdom (NO), SP Jongeren (NL), Ung Vänster (SE), Unione Giovani Sinistra (IT), Vasemmisto-opiskelijat (FI). und Vasemmistonuoret (FI).

Die Redaktion begrüßt und unterstützt die Veranstaltung.
Redaktion Linke, Organisation, Termine, 26.6.2026

Sophia Chikirou

Die Seite mit den Finanzen wurde überarbeitet und unter eigenem Menüpunkt hervorgehoben:
AKI unterstützen und Spenden!

Die Redaktion arbeitet täglich ehrenamtlich und erhält keinerlei Aufwandsentschädigung. Dennoch fallen regelmäßig Betriebskosten für das Büro an – monatlich etwa 100 Euro für Providergebühren, Internetanschluss, Strom, Software, Hardware und ähnliches. Hinzu kommen Druckkosten für Flugblätter, Schulungsmaterialien und weiteres geplantes oder bereits in Arbeit befindliches Material.
Wir bitten unsere Leserschaft daher um kleine Spenden, um diese laufenden Kosten zu decken.

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Redaktion Organisation, Finanzen, 23.6.2026


Stoppt Atomkraft!
Kapitalistische Politiker haben wieder sehr gefährliche und sehr teure Pläne, die Atomkraft auszubauen. Dagegen muss weiter widerstand organisiert werden! Wir empfehlen das Video des ARD Magazines Monitor, in dem die Lügenpropaganda der führenden kapitalistischen Politiker widerlegt wird. Das Video ist auf Youtoube oder in der ARD Mediathek zu finden und sehr sehenswert.

Redaktion Umwelt, 5.10.2026

Große Mehrheit gegen Atomkraft

Mexiko im Aufschwung? – Antikapitalismus nötig!
Im Vergleich zu Ländern wie Japan, Frankreich, Italien oder den USA ist Mexiko unter Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo vermeintlich im Aufschwung.

Das Land war 1982 und 1994 jeweils am Rande der Zahlungsunfähigkeit, hat sich jedoch deutlich stabilisiert. Besonders seit der Amtsübernahme Sheinbaums gibt es enorme staatliche Investitionen in die Infrastruktur – etwa Brücken, Eisenbahnen, die Wasserversorgung, Bildung, Sport, Umweltschutz und Kultur.

Gleichzeitig gibt es Verfassungsänderungen, die Zuwendungen an indigene Gemeinschaften vorschreiben; auch Frauen und Opfer krimineller Gewalt werden unterstützt. Die Zahl der Stipendiaten an Hochschulen wurde verdoppelt, Medien werden geschützt und gefördert. Die steigenden Energie- und Kraftstoffpreise wurden gedeckelt und subventioniert.

Der Verkauf von Wasserrechten wurde verboten, nicht genutzte Rechte wurden annulliert, und das Wasser wurde bäuerlichen Betrieben zur Verfügung gestellt.

Sheinbaum sieht sich als Präsidentin einer Volksregierung, die vom Volk ist und für das Volk arbeitet, wobei sie die kulturelle und moralische Führungsrolle der indigenen Völker hervorhebt. „Nieder mit Korruption und Privilegien!", gibt sie als Parole der Regierung aus.

Außenpolitisch hat Mexiko den Staat Palästina anerkannt und sich der Völkermord-Klage gegen das Regime in Tel Aviv vor internationalen Strafgerichten angeschlossen.

Zudem wird Kuba, das sich in einer Wirtschaftskrise und unter Druck des Trump-Regimes befindet, erheblich mit Kraftstoffen, Nahrungsmitteln und anderen Gütern unterstützt. Außerdem gibt es Kleinkredite für kapitalistische Kleinunternehmen.

Die ökonomische Grundlage Mexikos ist derzeit eine Ausweitung des Handels, eine Aufblähung des umlaufenden Vermögens, steigende Exporte und eine „Öffnung" gegenüber internationalem Kapital. Um die unberechenbare Zollpolitik und die Abschottung der USA unter Donald Trump auszugleichen, gibt es Kooperationen mit Kanada, der EU und mit BRICS-Mitgliedern wie Brasilien. Black-Rock-Chef Larry Fink kam persönlich nach Mexiko, um Anlagemöglichkeiten mit der Regierungschefin zu besprechen. Auch für inländische Unternehmerverbände, etwa der Zuckerindustrie, hat Sheinbaum ein offenes Ohr.

Einige Erfolge zeigen sich derzeit: Die Zahl der Arbeitsplätze in Mexiko ist im ersten Quartal 2026 um 422.000 gestiegen.

Die Mordrate ist um 34 Prozent auf 52,5 pro Tag gesunken, was natürlich immer noch immens hoch ist. Die Morde finden meist im Rahmen von Schutzgelderpressungen statt, bei denen Zahlungsunfähige oder Zahlungsunwillige oder deren Angestellte bzw. Familienmitglieder ermordet werden. Des Weiteren ermorden die kriminellen Banden auch Gegner, die ihr Banditentum anprangern. Drogen sind ein wichtiges Instrument der Bandenbosse, da ihre Mitglieder abhängig gemacht werden.
Die Kriminalität ist zwar rückläufig, aber weiterhin extrem hoch.

Der Kapitalismus aber ist – global und auch in Mexiko – ein betrügerischer Kettenbrief, der an sein unvermeidliches Ende gekommen ist. Der Aufschwung ist daher temporär und wird zwangsläufig wieder in die Krise münden.

Nötig ist eine antikapitalistische Politik mit bedingungslosem Grundeinkommen, Deckelung von Einkommen und Vermögen, Kapitalverkehrskontrollen und generell einer Umstellung vom Kapitalismus (mit Lohn, Preis und Profit) auf die Bedürfnisse der Bevölkerung. Um dies durchzusetzen, ist eine breite antikapitalistische Bewegung nötig.

Dafür werben wir: Der Kapitalismus ist kein Naturgesetz, sondern ein aufgezwungenes, unnatürliches, ideologisches und extrem krisenhaftes System, das immer eine herrschende Klasse braucht. Die hohe Moral und Kultur der indigenen Völker kann auf der Basis der fortgeschritteneren Produktivkräfte in ganz Mexiko und weltweit durchgesetzt werden.

Redaktion Mexiko, 15.5.2026


Kapitalisten in Peking

Trump in China
Kapitalisten unter sich!
Trump ist in China eingetroffen. Umfangreiche Abkommen wurden auf höchster Ebene vorbereitet und sollen besiegelt werden. China ist der größte Gläubiger der USA, hat aber selbst eine sehr hohe Verschuldung der öffentlichen Haushalte und der Unternehmen.
Die beiden sind eben Kapitalisten vom gleichen Schlag – der einer dem rechten, der andere dem linken Spektrum zuzuordnen ist. Sie werden sich nichts tun, sondern teilen wollen: Einer bekommt vielleicht den Iran, der andere Taiwan. Und Afrika wird geteilt – jeder die Hälfte. Alles für die Reichen, nichts für die Menschen. Auch China wird den Kapitalismus nicht retten.
Redaktion China, 14.5.2026


Mélenchon tritt an!
Jean-Luc Mélenchon wird bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich 2027 erneut kandidieren. Seine Chancen auf einen Sieg stehen besser denn je – entsprechend polemisiert die kapitalistische Presse auch in Deutschland gegen ihn.
Mélenchon hat sich weiterentwickelt und aus früheren Wahlkämpfen viel gelernt. Mit der gestärkten Partei La France insoumise (LFI) und Koordinator Manuel Bompard hat er nun ein sehr starkes Team hinter sich. Der Wahlkampf hat bereits begonnen; unter Programm- und Organisationssekretärin Clémence Guetté wird er intensiv für die weitere Mitgliedergewinnung und politische Bildung genutzt. Die
Redaktion Frankreich wünscht viel Erfolg!

Klassenkampf in Frankreich
Redaktion Frankreich, 5.5.2026

13.000 Euro + Boni?
Großverdiener des DGB
Die Bosse des DGB sind sehr reich, doch haben sie ihr Vermögen nicht durch Arbeit auf dem Bau, am Fließband, in einem Krankenhaus, einer Fabrik, auf den Feldern oder durch sonstige nützliche Tätigkeiten erworben. Sie sind – wie die DGB-Vorsitzende – Bürokraten, die bereits in ihren Parteien und in Ministerien hohe Posten und Einkommen hatten.

Nur ein Beispiel: Schätzungen zufolge erhält die DGB-Vorsitzende Fahimi laut allgemeinem Anstellungsvertrag des DGB monatlich 13.000 Euro zuzüglich Sonderzahlungen. Hinzu kommen Aufsichtsratsposten und Nebeneinkünfte – und natürlich Einkünfte aus Vermögen, das auf mehrere Millionen geschätzt wird und sich je nach Anlage selbstständig extrem vermehrt.

Diesen Leuten geht es sehr gut, und da wundert es überhaupt nicht, dass auch zum Maifeiertag 2026 für sie die wichtigsten Probleme überhaupt kein Thema sind. Kriege, Aufrüstung, Völkermorde, Umweltzerstörungen, kapitalistischer Zusammenbruch, wachsende Großvermögen, Nazis usw. – all das tangiert sie nicht. Sie gehören eben nicht zur Arbeiterklasse, wie Marx diese analysiert hat, sondern zur politischen Bürokratie und zum Kleinkapitalistentum. Die Interessen dieser Schichten und Klassen haben natürlich nichts mit denen der Arbeiterklasse zu tun.

Wenn der Kapitalismus in die Krise mit Massenentlassungen, Pleiten usw. gerät, wollen sie ihre gescheiterte Politik schnell als „Lösung" präsentieren, um das System zu retten. Antikapitalisten klären über dieses System auf sowie über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten, es zu ersetzen. Imperative Mandate und Posten, bei denen Funktionäre nicht mehr als der Durchschnitt verdienen dürfen, sind eine wichtige Forderung.

Wir müssen das kapitalistische System nicht retten – was sowieso unmöglich ist. Wenn es, wie in unseren Tagen, endgültig kaputtgeht, dann ist das eben so. Wir haben ein besseres System und eine bessere Gesellschaft. 
Redaktion Dialektischer Materialismus, 3.5.2026


Gegen die Unterstützung des Völkermordregimes:
Über 1 Million Unterschriften! 
Die Europäische Linksallianz sammelt Unterschriften gegen die Unterstützung des israelischen Regimes, das weiterhin in besetzten Gebieten und nun auch in weiteren Ländern Völkermord begeht. Obwohl noch bis Januar 2027 Zeit bleibt, wurden bereits 1 Million Unterschriften erreicht. Besonders viele Unterschriften kamen aus Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Irland, Dänemark und Schweden. In Deutschland hat die Redaktion „Antikapitalist International" die Sammlung unterstützt; hier wurden bisher fast 66.000 Unterschriften gesammelt. 
Die Petition zwingt die EU-Kommission, das Thema „Abbruch der Beziehungen zu Israel" auf die Tagesordnung zu setzen.
Durch die Aktion wird über das Thema aufgeklärt und Druck ausgeübt. Länder wie Spanien, Italien, Kroatien, Slowenien und weitere haben sich deutlich von der Völkermord- und Kriegspolitik der Regime in Tel Aviv und Washington distanziert. 
Wir müssen weiter Druck machen, denn täglich werden massenhaft weitere unschuldige Menschen ermordet! 

Redaktion Europa, 14.4.2026


„Justizreform" der Rechtsregierung gestoppt:
Italien wehrt sich!
Die faschistische Regierung in Italien hatte versucht, durch eine „Justizreform" Gerichte und Staatsanwaltschaften stärker unter ihre Kontrolle zu bringen. Es wäre dann ähnlich wie in Deutschland gewesen, wo Parteien Einfluss auf Polizei und Justitz haben, Einfluss auf die Richter nehmen und etwa die sogenannte Bundesanwaltschaft direkt der Bundesregierung untersteht.
Die deutschen Landesregierungen haben zudem großen Einfluss auf Polizei und Justiz, während Politiker im Bund und in den Ländern zusätzlich
„Immunität" vor Ermittlungen und Strafverfolgung genießen. So kommt es, dass schwere Straftaten wie Anschläge oft von Personen verübt werden, die Verbindungen zu deutschen oder anderen staatlichen Diensten hatten.
In Italien haben Gerichte, Polizei und Staatsanwaltschaften einen unabhängigeren Status. So kam es dort, dass mehrere Ministerpräsidenten verschiedener Parteien wegen schwerer Straftaten belangt wurden – was in Deutschland zum Beispiel kaum m
öglich ist und nie geschah, da Ermittlungen blockiert wurden.
Gegen die von der italienischen Rechtsregierung beschlossene
„Justizreform" wurde eine Volksabstimmung durchgef
ührt, die die Pläne der Regierung gestoppt hat. Dies bedeutet eine schwere Niederlage für die faschistische Regierung, die nun weiterhin von Polizei und Justiz belangt werden kann. 

Redaktion Italien, 27.3.2026


Massendemonstrationen in den USA:
Keine Könige !
Gestern demonstrierten in den USA unter dem Motto "No Kings" viele Millionen Menschen gegen Trump, wahrscheinlich die größte Bewegung der USA und der Menschheitsgeschichte. Alle Plätze in den Großstädten und kleineren Städten waren mit Demonstranten überfüllt. Unter anderem ruft Chicagos Bürgermeister Brandon Johnson zu einem Generalstreik gegen die „Tyrannei" Trumps und die Gier der Superreichen auf. Schätzungsweise 300.000 Menschen strömten zum „No Kings"-Marsch auf die Straße von Chicago und leisteten damit entschiedenen Widerstand gegen die „Operation Midway Blitz" der Regierung gegen die Stadt.
Antikapitalist USA / Chicago, 19.10.2025

Massendemonstrationen gegen Trump in USA