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Antikapitalist International Iran

Hier ist die Seite Iran mit  Nachrichten und Analysen von Antikapitalist International. Hinweise, Ergäzungen und Kritiken sehr gerne an die Redaktion@Antikapitalist.eu


Erneute Angriffe und Drohungen von Israel und den USA:

Verteidigunsfall im Iran !

Vor wenigen Monaten war der Iran von Israel heimtückisch und unerwartet angegriffen worden. Drohnen, Raketen und Bomber töteten zahlreiche Menschen im Iran und richteten große Schäden an Gebäuden und Infastruktur an.
Nach einigen Tagen jedoch schlug die iranische Republik immer stärker zurück und traf wichtige Komandozentralen und Stützpunkte der Truppen des international wegen Völkermordes gesuchten Regimes. Israel war nahe am Zusammenbruch, weshalb das US Regime von Trump Nethanjahu zu Hilfe eilte und seinerseits den Iran angriff. Dadurch gerieten allerdings auch US Basen im mittleren Osten in das Visier der iranischen Streitkräfte und waren bedroht. Im Iran selbst waren von Israel und den USA ausgerüstete Terrorzellen aktiv gewesen, die mit Drohnen Politiker und Regierungsgebäude angriffen, jedoch nach kurzer Zeit zerschlagen wurden.

Es hat seither keinen formellen Waffenstillstand zwischen Israel / USA und Iran gegeben, die Angreifer hatten jedoch ihre Angriffe einstellen müssen. In den letzten Tagen und Wochen sind die Drohungen der Regime von Trump und Nethanjahu gegen den Iran wieder lauter geworden. Beide gaben an Terroranschläge zu unterstützen, die im Iran erneut verübt wurden und drohen der Republik Iran erneut mit militärischem Angriff.
Tatsächlich drang in den letzten Tagen vom Irak aus eine Söldnertruppe im Iran ein, die von den USA aufgestellt wurde und nach eigenen Angaben die Schwesterorganisation der aufgelösten PKK, PJAK ist.
Die Iranischen Spezialeinheiten "Revolutionsgarden" gaben jedoch an von der Türkei über den bevorstehenden Angriff informiert worden zu sein und fasst alle der Hunderten Angreifer vernichtet zu haben.
Der Iran hat nun sozusagen den Verteidigungsfall ausgerufen, wie das nach deutscher Verfassung bezeichnet und vorgesehen wäre.
Über große Teile des Landes wurden Flugverbotszonen eingerichtet, um angreifende Flugueuge, Raketen oder Drohnen schneller bekämpfen zu können und sofort freies Schußfeld für eigene Raketenstarts zu haben.
Die Truppen sind in höchster Alarmbereitschaft, Flugabwehr und Raketenbatterien sind entsichert und auf vorgesehene Ziele genau eingerichtet.
Mehrere Staaten wie die Türkei, Pakistan und China verurteilten Drohungen und Angriffe gegen die Republik Iran und gaben an, das Land zu unterstützen. Vermutlich sind die Geheimdienste Rußlands für den Iran am effektivsten da es in Israel viele russichsprachige Bürger gibt und den iranischen Streitkräfte die Standorte der Kommandoposten und Starteinrichtungen für Raketen des israelischen Regimes bestens bekannt sind und auch erstaunlich genau zwischen Wohngebieten getroffen worden waren.
Die iranische Regierung erwägt auch einen präventivschlag gegen das israelische Regime zu führen, um die Einstellung der Terrorangriffe zu erreichen.

Redaktion Asien, Iran, 10.1.2026


Antikapitalistische Politik nötig!

Proteste im Iran ?

In den letzten Tagen soll es im Iran zu Protesten gekommen sein. Der Redaktion liegen derzeit jedoch keine gesicherten Belege für das genaue Ausmaß oder die politische Richtung dieser Proteste vor.

Wie viele kapitalistische Länder ist der Iran von einer Währungskrise betroffen. Der Rial hat in den letzten Jahren kontinuierlich an Wert verloren. Die iranische Zentralbank plante ursprünglich, vier Nullen von den Banknoten zu streichen, um den Umgang mit der Währung zu erleichtern. Diese Pläne wurden jedoch vorerst gestoppt und sollen nun überdacht werden.

Der Iran hat eine vergleichsweise sehr geringe Auslandsverschuldung. Auch die Inlandsverschuldung liegt mit etwa 35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Verhältnis zu vielen europäischen oder amerikanischen Staaten auf einem moderaten Niveau.

Das Staatsdefizit entsteht vor allem durch die wirtschaftliche Aggression anderer Länder, die mit Sanktionen versuchen, das Land zu destabilisieren. Hinzu kommen massive militärische Angriffe, wie sie in diesem Jahr von Israel und den USA gegen den Iran geflogen wurden und hohe Schäden verursachten.

Dem Iran ist es zwar gelungen, diese wirtschaftlichen und militärischen Angriffe abzuwehren, jedoch um den Preis eines wachsenden Staatsdefizits. Dieses wird durch die Ausweitung der Geldmenge finanziert, also durch Kredite der Zentralbank an die Regierung. Diese Praxis wiederum ist eine Hauptursache für die fortschreitende Geldentwertung.

Die Betriebe im Iran sind in der Regel staatlich oder im Besitz staatlicher Institutionen wie Rentenkassen oder Banken. Versuche des Regimes zu privatisieren, scheiterten bisher am Mangel an privater Kapitalakkumulation im Land.

Milliardäre oder sonstiges Großkapital gibt es im Iran selbst nicht. Diese befinden sich seit langem im Ausland und haben oft Staatsbürgerschaften von Ländern wie den USA oder Großbritannien angenommen. Von dort aus unterstützen sie mutmaßlich die kapitalistische Opposition und die Aggression gegen den Iran.

Das Ziel der kapitalistischen Länder ist es, einen Umsturz im Iran herbeizuführen und die Ressourcen des Landes unter ihre Kontrolle zu bringen. Israel behauptete selbst, sein Geheimdienst stecke hinter angeblichen Protesten und stifte diese an.

Der Iran verfügt über große Ressourcen und könnte diese nutzen, um Mindestlöhne und Sozialleistungen deutlich zu erhöhen. Die Mehrheit der Bevölkerung, vor allem die sogenannten kleinen Leute, dürfte zum Regime stehen. Eine Demonstration von 100.000 Menschen in der Hauptstadt Teheran wäre angesichts von über neun Millionen Einwohnern verhältnismäßig klein. Auf Bildern waren jedoch allenfalls einige Tausend zu sehen, weshalb das Regime gelassen reagiert.

Privatisierungen und kapitalistische Politik sind der falsche Weg. Die Wirtschaft muss auf den vorhandenen Ressourcen basieren und die Produktion sich am Bedarf der Menschen orientieren. Es bedarf bedingungsloser Einkommen, damit sich die Menschen durch freiwillige Arbeit einbringen und Verantwortung übernehmen können. Importe können durch Exporte ausgeglichen werden.

Kapitalistische Länder wie die USA oder Frankreich sind hingegen hoch verschuldet und pfeifen aus dem letzten Loch.

Die Überfälle auf den Iran und die Ausplünderung seiner Ressourcen werden sie nicht retten, so wie sie sich auch die Zerstörung des Iraks, Libyens oder anderer Länder nicht retten konnten. Die Menschen im Iran wissen das sehr gut. Der Kapitalismus kann nur einer kleinen Minderheit etwas bieten, während die Massen verelenden würden.

Redaktion Asien, Iran, 31.12.2025


G7 Staaten für israelischen Angriffskrieg und Völkermord:

Viele arabische Staaten und Türkei fordern Feuerpause

Die sogenannten G7 Staaten haben heute auf ihrer Konferenz in Kannada das israelische Regime mit einer Kriegsresolution unterstützt. 
Viele arabische Staaten und die Türkei verurteilen die Angriffe Israels auf den Iran. Es sei unerlässlich, dass "Israels Feindseligkeiten gegen den Iran" eingestellt werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die das jordanische Außenministerium in Amman veröffentlichte. Ziel müsse eine "umfassende Feuerpause" sein. Die Erklärung wurde den Angaben zufolge unter anderem von den Außenministern Algeriens, Ägyptens, des Iraks, Jordaniens, Kuwaits, Libyens, Mauretaniens, Pakistans, Saudi-Arabiens, des Sudan und der Türkei getragen. Dringend notwendig sei es, den Nahen Osten zu einem Gebiet ohne Atomwaffen und ohne andere Massenvernichtungswaffen zu machen, heißt es darin. Dies müsse "ohne Ausnahme für alle Staaten in der Region gelten in Übereinstimmung mit den maßgeblichen internationalen Resolutionen". Alle Staaten der Region sollten unverzüglich dem Atomwaffensperrvertrag beitreten.

17.6.2025, Redaktion Friedensbewegung


Israel greift Iran an:

Ein weiterer Krieg der Kapitalisten !

In der Nacht zum Freitag, dem 13. Juni 2025, hat das israelische Regime massive Angriffe auf den Iran durchgeführt. Raketen und Bomber trafen Militärstützpunkte, Atomanlagen sowie Wohngebiete, in denen sich angeblich oder tatsächlich iranische Militärführer aufhielten. Zudem sollen Drohnen von Agenten aus Verstecken im Iran selbst für Anschläge genutzt worden sein.

Mit diesem Angriff hat das israelische Regime einen weiteren Krieg entfacht nachdem es bereits Völkermord in besetzten Gebieten verübt und Länder wie den Libanon oder Syrien regelmäßig attackiert.

Kapitalismus in der Krise: Kriege als verzweifelter Ausweg

Die Lage des globalen Kapitalismus ist äußerst prekär. Sogar die zuvor unter fadenscheinigen Vorwänden geführten Vernichtungskriege gegen den Irak, Afghanistan, Libyen, Somalia und bereits früher gegen den Iran endeten in Niederlagen. Das israelische Regime und seine Helfer insbesondere in den USA und Deutschland stehen international wegen ihrer verbrecherischen Politik zunehmend in der Kritik.

Kriege sind teuer und schaden dem Geschäft. Doch der kapitalistische Wachstumszwang treibt die Herrschenden immer wieder in neue Konflikte. Der aktuelle Angriff auf den Iran zielt darauf ab, das Land zu destabilisieren, innere Konflikte zu schüren und es so zu schwächen. Kein Staat nicht einmal konkurierende Mächte wie die BRICS-Staaten soll dem Kapital und seiner Systemlogik widerstehen können.

Iran als Ziel imperialistischer Destabilisierung
Bereits seit Jahren bereitet der Westen im Iran Terrorbanden vor sowohl von Westen (Irak) als auch von Osten (Pakistan, Afghanistan) aus. Doch das iranische Regime und die Widerstandskraft der Bevölkerung dürfen nicht unterschätzt werden. Ein Gegenschlag mit Raketen oder von U-Booten aus könnte Israel treffen. Länger andauernde Kampfhandlungen, insbesondere bei einer Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus, würden die Kapitalisten teuer zu stehen kommen und die globale Systemkrise weiter verschärfen.

Zudem besteht die Gefahr, dass Verbündete des Iran oder Gegner Israels in den Konflikt eingreifen.

Kriege beschleunigen das Ende des Kapitalismus doch wir brauchen eine Alternative

Kriege lösen keine Probleme des Kapitalismus sie beschleunigen nur seinen Untergang. Was wir brauchen, ist ein Wirtschaftssystem, das sich an den Bedürfnissen der Menschen und den Menschenrechten orientiert nicht an Profit und Ausbeutung. Nur so können wir globale Probleme gemeinsam bewältigen.

Redaktion Friedenspolitik / Internationales, 13. Juni 2025