Sie befinden sich hier im Bereich Lateinamerika von Antikapitalist International. Wir begleiten und unterstützen die revolutionäre und antikapitalistische Entwicklung in Mittel und Südamerika solidarisch. Die meisten Staaten haben eigene Seiten, die in Unterrubriken angezeigt werden. Oder folgt einfach dem Link unter den Artikeln. Ergänzungen, Kritiken oder Artikelvorschläge können Sie gerne per Mail an die Redaktion@Antikapitalist.EU schicken.
Sechs Monate nach dem Machtverlust der linken Kräfte in Bolivien kam es landesweit zu Protesten, die sich zu Unruhen ausweiteten: Arbeiter legten Straßen lahm, Demonstranten versuchten, den Präsidentenpalast zu stürmen.
Am Donnerstag lieferten sich Bergarbeiter und ländliche Gewerkschaften in La Paz Gefechte mit den Sicherheitskräften – die Bergleute zündeten Dynamit, während Protestierende versuchten, in den Regierungssitz einzudringen.Als Reaktion darauf riefen die Gewerkschaften der Bergarbeiter und Arbeiter einen unbefristeten Streik gegen Präsident Rodrigo Paz aus, der erst im Oktober gewählt worden war. Auch am Freitag hielten die Versuche an, den Präsidentenpalast zu stürmen. Lokale Medien spekulieren, dass die bolivianischen Behörden möglicherweise militärische Unterstützung aus den Vereinigten Staaten gegen die Demonstranten anfordern könnten.
Die Krise in Bolivien hat sich seit dem Regierungswechsel weiter verschärft – IWF und Weltbank prognostizieren einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um mehr als drei Prozent in diesem Jahr. Subventionen wurden gestrichen, und die ohnehin niedrigen Löhne der Arbechter haben seit Jahresbeginn angesichts steigender Preise massiv an Kaufkraft verloren.
Kapitalismus bedeutet Chaos und Verelendung – dieses System muss abgelöst werden!
Redaktion Südamerika, Bolivien, 16. Mai 2026
Ergänzung vom 18 Mai:
Der von den USA Unterstützte Präsident von Bolivien ist aus dem Land geflohen.
Das geschah nachdem Bergleute das Regierungsgebäude stürmten, um ihn zu festnehmen, nachdem ein Abkommen, das er mit den USA hatte, von einem seiner Beamten öffentlich gemacht wurde, aber er war nirgendwo im Regierungsgebäude zu finden.
Der Verbleib von Rodrigo Paz ist unbekannt. Eine Fahndung wurde gestartet, um den Präsidenten zu verhaften.
Im Vergleich zu Ländern wie Japan, Frankreich, Italien oder den USA ist Mexiko unter Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo vermeintlich im Aufschwung.
Das Land war 1982 und 1994 jeweils am Rande der Zahlungsunfähigkeit, hat sich jedoch deutlich stabilisiert. Besonders seit der Amtsübernahme Sheinbaums gibt es enorme staatliche Investitionen in die Infrastruktur – etwa Brücken, Eisenbahnen, die Wasserversorgung, Bildung, Sport, Umweltschutz und Kultur.
Gleichzeitig gibt es Verfassungsänderungen, die Zuwendungen an indigene Gemeinschaften vorschreiben; auch Frauen und Opfer krimineller Gewalt werden unterstützt. Die Zahl der Stipendiaten an Hochschulen wurde verdoppelt, Medien werden geschützt und gefördert. Die steigenden Energie- und Kraftstoffpreise wurden gedeckelt und subventioniert.
Der Verkauf von Wasserrechten wurde verboten, nicht genutzte Rechte wurden annulliert, und das Wasser wurde bäuerlichen Betrieben zur Verfügung gestellt.
Sheinbaum sieht sich als Präsidentin einer Volksregierung, die vom Volk ist und für das Volk arbeitet, wobei sie die kulturelle und moralische Führungsrolle der indigenen Völker hervorhebt. „Nieder mit Korruption und Privilegien!", gibt sie als Parole der Regierung aus.
Außenpolitisch hat Mexiko den Staat Palästina anerkannt und sich der Völkermord-Klage gegen das Regime in Tel Aviv vor internationalen Strafgerichten angeschlossen.
Zudem wird Kuba, das sich in einer Wirtschaftskrise und unter Druck des Trump-Regimes befindet, erheblich mit Kraftstoffen, Nahrungsmitteln und anderen Gütern unterstützt. Außerdem gibt es Kleinkredite für kapitalistische Kleinunternehmen.
Die ökonomische Grundlage Mexikos ist derzeit eine Ausweitung des Handels, eine Aufblähung des umlaufenden Vermögens, steigende Exporte und eine „Öffnung" gegenüber internationalem Kapital. Um die unberechenbare Zollpolitik und die Abschottung der USA unter Donald Trump auszugleichen, gibt es Kooperationen mit Kanada, der EU und mit BRICS-Mitgliedern wie Brasilien. Black-Rock-Chef Larry Fink kam persönlich nach Mexiko, um Anlagemöglichkeiten mit der Regierungschefin zu besprechen. Auch für inländische Unternehmerverbände, etwa der Zuckerindustrie, hat Sheinbaum ein offenes Ohr.
Einige Erfolge zeigen sich derzeit: Die Zahl der Arbeitsplätze in Mexiko ist im ersten Quartal 2026 um 422.000 gestiegen.
Die Mordrate ist um 34 Prozent auf 52,5 pro Tag gesunken, was natürlich immer noch immens hoch ist. Die Morde finden meist im Rahmen von Schutzgelderpressungen statt, bei denen Zahlungsunfähige oder Zahlungsunwillige oder deren Angestellte bzw. Familienmitglieder ermordet werden. Des Weiteren ermorden die kriminellen Banden auch Gegner, die ihr Banditentum anprangern. Drogen sind ein wichtiges Instrument der Bandenbosse, da ihre Mitglieder abhängig gemacht werden.
Die Kriminalität ist zwar rückläufig, aber weiterhin extrem hoch.
Der Kapitalismus aber ist – global und auch in Mexiko – ein betrügerischer Kettenbrief, der an sein unvermeidliches Ende gekommen ist. Der Aufschwung ist daher temporär und wird zwangsläufig wieder in die Krise münden.
Nötig ist eine antikapitalistische Politik mit bedingungslosem Grundeinkommen, Deckelung von Einkommen und Vermögen, Kapitalverkehrskontrollen und generell einer Umstellung vom Kapitalismus (mit Lohn, Preis und Profit) auf die Bedürfnisse der Bevölkerung. Um dies durchzusetzen, ist eine breite antikapitalistische Bewegung nötig.
Dafür werben wir: Der Kapitalismus ist kein Naturgesetz, sondern ein aufgezwungenes, unnatürliches, ideologisches und extrem krisenhaftes System, das immer eine herrschende Klasse braucht. Die hohe Moral und Kultur der indigenen Völker kann auf der Basis der fortgeschritteneren Produktivkräfte in ganz Mexiko und weltweit durchgesetzt werden.
Redaktion Mexiko, 15.5.2026
Schurkenregierung belagert die Karibik!
US-Präsident Trump hat Venezuela mit einer riesigen Angriffsflotte belagern lassen. Zudem befindet sich der US-Flugzeugträger USS Gerald Ford im Mittelmeer und könnte samt Begleitflotte innerhalb von zehn Tagen in der Karibik oder im Pazifik nähe Kolumbien / Venezuela eintreffen.
Auch Nachbarstaaten in der Karibik, wie Kolumbien, werden bedroht. Boote in internationalen Gewässern werden von der US-Luftwaffe beschossen und versenkt; die Besatzungen werden ohne Gerichtsverfahren oder Beweise getötet.
Laut der Trump-Regierung sei dies eine notwendige Maßnahme gegen Drogenschmuggler. In Wirklichkeit jedoch geht es um die Rohstoffe Venezuelas, insbesondere um die großen Ölreserven. Das Trump-Regime möchte die Regierung unter Präsident Maduro stürzen und María Corina Machado an die Macht bringen, die den USA bereitwillig alle Rohstoffe überlassen würde.
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro wurde von Trump mit Sanktionen belegt und bedroht, nachdem er das gesetzeswidrige Vorgehen des Trump-Regimes verurteilt hatte.
Die USA sind für ihre gesetzlose Politik bekannt, betreiben berüchtigte Folterlager wie Guantánamo Bay und Abu Ghraib und unterstützen beispielsweise auch den Völkermord des israelischen Regimes an den Palästinensern.
Die venezolanische Regierung wehrt sich mit einer allgemeinen Mobilmachung und der Stationierung moderner Flugabwehrraketen gegen die bereits angelaufene Invasion. Außerdem alarmiert sie befreundete Mächte wie Russland und China und fordert Unterstützung an.
Das Trump-Regime geht mit kriminellen Methoden gegen jene Menschen und Staaten vor, die sich seiner Herrschaft nicht unterwerfen wollen.
Ob diese Vorhaben erfolgreich sein werden, ist jedoch mehr als fraglich. Der zuständige Oberbefehlshaber der US-Südflotte ist bereits zurückgetreten, weil er keine gesetzeswidrigen Befehle ausführen wollte. Auch innerhalb der USA wächst der Widerstand gegen das Trump-Regime, das sogar unliebsame Regierungen der US-Bundesstaaten entmachten möchte.
Der Widerstand in Venezuela könnte außerdem stark sein, und andere Staaten könnten Unterstützung leisten, da sich das Trump-Regime an keinerlei Regeln, das Völkerrecht oder sonstiges Recht hält.
Die kapitalistische Politik führt auch in den USA zu immer größeren Problemen. Die Wirtschaft leidet unter Trumps Zöllen und der Sanktionspolitik. Auch die Haushaltssperre bereitet dem Regime zunehmend Schwierigkeiten, da bald keine Staatsangestellten mehr bezahlt werden können.
Zudem steckt der Kapitalismus global in einer schweren Krise. So musste das Trump-Regime vor kaum zwei Wochen seinen Gesinnungsgenossen Milei in Argentinien mit 20 Milliarden Dollar vor dem totalen Staatsbankrott "retten".
Kapitalismus bedeutet Krieg, wie sich gerade in unseren Tagen zeigt. Die Krisenhaftigkeit des Systems führt zwangsläufig zu Krieg, Diktatur und Faschismus, wenn man sich nicht entschlossen dagegen wehrt.
Redaktion Venezuela, 25.10.2025
Nach übereinstimmenden Medienberichten hat US-Präsident Donald Trump heute Morgen einen Militärangriff auf Venezuela angeordnet und dabei den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro entführen lassen.
Als wahrscheinlicher Grund gilt Trumps äußerst labile Verfassung. Seine Politik scheitert, der Kapitalismus in den USA zeigt Zerfallserscheinungen. Diese Krisen versucht er durch Angriffe auf rohstoffreiche Länder wie Venezuela, den Iran und Nigeria zu überspielen.
Sein persönlicher Zusammenbruch und der seines Landes sind dadurch jedoch nicht aufzuhalten. Der Widerstand gegen ihn wird international und auch innerhalb der USA voraussichtlich stark zunehmen. Seine Ziele wird er nicht erreichen.
Redaktion Venezuela, 3. Januar 2026
Venezuelas Ölreichtum:
Allein um die Ölförderung innerhalb von fünf Jahren um 50 Prozent zu steigern, wären Milliardensummen an Investitionen nötig. Und dies auch nur unter der Voraussetzung, dass die venezolanische Regierung kooperieren würde. Unruhen oder kriegerische Auseinandersetzungen würden ein solches Vorhaben unmöglich machen.
Hinzu kommt: Erdöl ist derzeit reichlich auf den internationalen Märkten verfügbar; die Preise sind um rund 20 Prozent gefallen. Grund hierfür ist eine sich abkühlende Weltwirtschaft, die in eine Rezession zu gleiten droht – auch in den USA, wenn man die platzende KI-Blase und Spekulationsgewinne herausrechnet. Zudem wurden in Afrika größere Ölvorkommen entdeckt, und der allgemeine Trend hin zu nichtfossilen Energieträgern führt zu sinkendem Verbrauch und fallenden Preisen für Erdölprodukte.
Vor diesem Hintergrund ist die Nachfrage nach venezolanischem Öl, das ohnehin nur zweite Wahl ist, gering. Selbst China zahlt dafür weniger als für andere Ölsorten. Die Bedeutung der venezolanischen Erdölreserven wird also deutlich überschätzt – auch US-Konzerne wie Chevron oder Exxon zeigen nur verhaltenes Interesse.
Für die US-Regierung unter Trump geht es bei dem Angriff wohl kaum primär um das venezolanische Öl, das höchstens eine nebensächliche Rolle spielt. Vielmehr steht Trump innenpolitisch unter Druck, nicht zuletzt durch die Krise der Banken und Schattenbanken, die in jüngster Zeit von der US-Notenbank Fed gestützt werden müssen. Der Dollar gerät als Leitwährung des Kapitalismus zunehmend unter Druck, und die globale Hegemonie des Dollarkapitalismus soll offenbar durch militärische Machtdemonstration aufrechterhalten werden.
Dies wird den globalen Kapitalismus jedoch nicht stabilisieren. Das Trump-Regime macht sich vielmehr durch seinen Anspruch auf alle ölreichen Regionen der Welt verdächtig. Das zentrale Problem des US-Kapitalismus bleibt bestehen: Die Schulden sind zu hoch, und die Geldmenge kann kaum noch erhöht werden.
Die Konzerne investieren nicht in neue, überflüssige und unrentable Teile der Ölindustrie. Stattdessen bilden sie angesichts der heraufziehenden Krise lieber Reserven in Kryptowährungen und Edelmetallen.
Ironischerweise hatte auch die venezolanische Regierung selbst die Bedeutung der Erdölreserven lange überschätzt und versucht, mit den Einnahmen einen kleinbürgerlichen Kapitalismus aufzubauen. Eine konsequent antikapitalistische Politik wäre jedoch notwendig und möglich gewesen – und ist es noch. Denn ob kleiner oder globaler Kapitalismus: Dieses System bringt den Menschen keine dauerhafte Perspektive. Die aktuellen Ereignisse zeigen erneut, dass Rohstoffreichtum allein weder Wohlstand noch Souveränität garantiert, solange er in die Logik von Ausbeutung und geopolitischen Machtspielen eingebunden ist.
Redaktion Südamerika, Venezuela, 5.1.2026
Trump auch gegen Lateinamerika !
Der neue Präsident der USA, Donald Trump, legt sich gerade mit allen Lateinamerikanischen Ländern an, versucht deren Staatsbürger auszuweisen. Diese Kontern, die Honduranische Präsidentin und Regierungschefin Xiomara Castro hat angekündigt das der US Stützpunkt im Land geschlossen wird, wenn Trump mit seinen illegalen und rassistischen Politik nicht aufhört. Auch der Kolumbianische Präsident Pedro hat Gegenzölle und Sanktionen angekündigt, wenn Trump gegen Kolumbien, Mexico, Honduras und andere Länder vorgeht. Die US hörige Presse in Europa berichtet nicht nur nichts sondern falsch. Auch die Spanisch Sprachigen Gemeinschaften in den USA selbst sind zunehmend empört über die rassistische Politik Trumps und fordern Widerstand.
Dem US Kapitalismus, besonders den Milliardären, wird diese Politik noch sehr schaden.
Redaktion 26.1.2025
Artikel in Internationales / Südamerika

Wahlkampf in Ecuador:
Linke kämpft um Sieg !
Im südamerikanischen Staat Ecuador kämpft die linksgerichtete Kandidatin Luisa Gonzales vehement um das Präsidentenamt. Trotz Schikanen des Regimes und dem undemokratischen Wahlsystem hat sie den Kandidaten des Regimes nach Umfragen fasst eingeholt. Mit viel Power gelingt es ihr die Massen zu mobilisieren und wird dabei von der Mexikanischen Präsidentin Claudia Scheinbaum und anderen Linken in Lateinamerika und Podemos Spanien unterstützt. Die Wahlen sind schon diesen Sonntag.

Wahlschlappe der Rechten im Bundesstaat Buenos Aires:
Argentinien steht auf !
Bei einer Parlamentswahl im größten Bundesstaat Buenos Aires hat die Regierung klar verloren. Die Linksliberalen Peronisten sind Wahlsieger und können mit den Linken gegen Rechts und das Kapital regieren.
Wir verweisen auf einen ausführlichen Bericht auf dem Online Portal Amerika 21 zu dem Thema:
https://amerika21.de/2025/09/276868/argentinien-peronisten-siegen
Redaktion Südamerika / Argentinien, 9.9.2025



Koordinierungsrat von Podemos Argentinien:
@PodemosBA_Prov
An diesem Montag, dem 27. Januar 2025, werden Mitglieder und Verbündete des Koordinierungsrates des argentinischen Podemos-Zirkels unter der Schirmherrschaft des Rechtsanwalts Adrián Albor eine Strafanzeige gegen Javier Milei wegen der Verbrechen der Bedrohung, der öffentlichen Einschüchterung, der Rechtfertigung von Straftaten einreichen. Es sind dies Art. 149, 211, 212 und 213 des Strafgesetzbuches und Verstoßes gegen Gesetz 23.592 gegen Diskriminierung vor dem Bundesgericht von Campana, Provinz Buenos Aires.#milei #MileiWorldShame #MileiGenocidalKillerOfRetirees
#MileiFascista #MenschlichesArgentinien
Wie immer nichts davon in bürgerlichen "Medien"
Übersetzt von der Redaktion Antikapitalist International die solidarische Grüße nach Argentinien sendet
Artikel in Internationales / Südamerika

Print
RSS