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Antikapitalist International Mali

Hier ist der Bereich Mali auf Antikapitalist International. Kritiken, Informationen und Artikel können gerne an  Redaktion@Antikapitalist.EU geschickt werden.  


Schlacht bei Anéfis in Mali:
Tuareg gespalten!
Im Raum der Stadt Anéfis (auch Anefif geschrieben) im Norden Malis kam es zu einer schweren militärischen Auseinandersetzung. Anéfis liegt etwa 100 Kilometer westlich der Stadt Kidal, die derzeit von der Jama'at Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) kontrolliert wird – einem Zusammenschluss islamistischer Gruppierungen, die unter anderem Al-Qaida nahestehen.

Mit rund 6.000 Einwohnern ist Anéfis kleiner als das früher etwa 30.000 Einwohner zählende Kidal, besitzt jedoch eine verkehrsgünstige Lage und ermöglicht von dort aus die Kontrolle über große Teile der Provinz Kidal. Anéfis gilt als Zentrum der zum malischen Staat gehörenden Tuareg. Dort befindet sich der Sitz des Gouverneurs für die Provinz Kidal, und die Tuareg unterhalten eigene Truppen unter tuaregischem Kommando, die als Teil der malischen Armee (FAMA) geführt werden.

Die separatistische Front de Libération de l’Azawad (FLA), gebildet aus Tuareg- und arabischen Gruppen mit dem Ziel, ein eigenes Reich im Norden Malis zu errichten, hat sich mittlerweile der Dschihadistengruppe JNIM angeschlossen. Die Provinz Kidal steht weitgehend unter der Kontrolle der staatstreuen Tuareg; auch die Stadt Kidal wird weitgehend belagert.

Ab dem 4. Juli marschierten jedoch große militärische Verbände der JNIM von Algerien aus in die malische Provinz Kidal ein und schlossen auch die Stadt Anéfis ein. Die Provinzregierung ging von etwa 1.000 Fahrzeugen aus, darunter gepanzerte Mannschaftstransporter mit Kanonenbestückung, Jeeps, Motorräder, Lastwagen, Artillerieeinheiten und Drohnen. Ziel der JNIM war es, die Stadt Anéfis und die gesamte Provinz Kidal unter ihre Kontrolle zu bringen.

Die Tuareg-Einheiten in Anéfis leisteten jedoch Widerstand und konnten die Stadt halten, wobei sie von Luftstreitkräften der malischen Armee unterstützt wurden. Aus der südlichen Provinz Gao rückte Verstärkung der malischen Armee mit 80 Fahrzeugen an, geriet jedoch in einen Artilleriehinterhalt der JNIM und verlor mehrere Fahrzeuge. Nach mehrtägigen Kämpfen und schweren Verlusten – darunter mehrere gefallene oder verwundete Führer – musste die JNIM die Schlacht schließlich abbrechen. Sie zog sich nach Algerien zurück; im Grenzgebiet rief eine islamistische Frauenorganisation zu Blutspenden auf, da unzählige Verletzte zu versorgen seien.

Das Ergebnis der Schlacht ist ein Sieg der Tuareg und des malischen Staates, der sich in der Provinz Kidal behaupten konnte.

Im Zuge der aktuellen Lage haben sich Mali und Algerien wieder einander angenähert, sich gegenseitig anerkannt und ihre jeweiligen Botschaften wiedereröffnet. Zudem wurden mehrere Abkommen geschlossen, unter anderem wurde der Luftraum für Direktflüge und Überflüge beidseitig freigegeben. Bislang waren die Hauptangriffe gegen Mali von Algerien aus gestartet worden; Nachschub und Logistik wurden von dort nach Mali gebracht. Dies dürfte in Zukunft schwieriger werden.

Die Niederlage ist auch ein Rückschlag für Frankreich, dem vorgeworfen wird, JNIM-Truppen ausgebildet und unterstützt zu haben. Französische Botschafter wurden aus dem Staatenbund der Sahel-Staaten (AES) ausgewiesen.

Die Tuareg sind eine alte Hochkultur, ihr Siedlungsbebiel erstreckt sich über Teile der Sahel Zone, Algerien, Libyen und anderen Staaten, in denen auch andere Kulturen wie diverse Afrikaner, Araber usw. Präsent sind. Die Tuareg wurden seit je her in Konflikte hinein gezogen, zum Beispiel von Frankreich, den Islamisten oder früher von Libyen.

Der malische Staat tut gut daran die Tuareg zu integrieren und ihnen gleiche Rechte wie allen malischen Bürgern zu gewären, nebst Autonomie und Selbstverwaltung innerhalb des malischen Staates.

"Völker" und Kulturen sind auf der ganzen Welt vermischt und Separatismus auf Kosten anderer im "eigenen Staat" ist immer ein Problem mehr und keine Lösung.

Neben der Gleichberechtigung aller ist die gerechte Verteilung der Recourcen sehr wichtig. Mali hat die wervollen Rohstoffe des Landes wie Gold unter Kontrolle des Staates gebracht und ist daher in der Lage, die Menschen in den Provinzen ausreichend zu unterstützen.

Mali und die anderen Sahelstaaten der AES könnten ein Beispiel für viele andere Staaten Afrikas werden.

Redaktion Mali, 12. Juli 2026


Terroristen greifen Mali an:
Malische Armee schlägt zurück!

Am gestrigen Samstag, dem 25. April 2026, kam es im afrikanischen Staat Mali in zahlreichen Städten zu mehreren Terrorangriffen. Gleichzeitig marschierten Milizen des "Islamischen Staates" und mit ihnen verbündete Tuareg-Terrorgruppen in mehrere Gebiete ein.
Den örtlichen Sicherheitskräften des malischen Staates und der malischen Armee (FAMA) gelang es am Samstag und am heutigen Sonntag, die Angriffe aufzuhalten und zurückzuschlagen. In der Provinz Kidal, die 1200 Kilometer Luftlinie von der Hauptstadt Bamako entfernt liegt, dauern die Kämpfe weiterhin an. Dort wird der Einsatz der malischen Luftwaffe und der Eingreiftruppen der FAMA erwartet, um die Lage zu klären.
Die Redaktion geht davon aus, dass die große Mehrheit der Bewohner aller Volksgruppen des malischen Staates ihr Land verteidigen und den weiteren Aufbau vorantreiben wollen. Einige dieser Volksgruppen siedeln jedoch auch außerhalb des malischen Staates in Nachbarländern und sind dort Armut und kapitalistischem Chaos ausgesetzt. Diese Situation wird von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich und ihren Verbündeten ausgenutzt, um Terrorgruppen aufzubauen.
Frankreich befindet sich jedoch in einer Krise und kann die Terroristen nicht mehr lange unterstützen. Auch die Arabischen Emirate, die als wichtige Geldgeber gelten, stecken selbst im Golfkrieg in Schwierigkeiten. Aus diesem Grund wurde nun offenbar eine weitere Offensive versucht, da das Geld bald ausgeht.

Redaktion Mali, 26. April 2026

Ergänzung vom 4. Mai 2026:
Die Redaktion beobachtet die Geschehnisse täglich und intensiv und verfügt über Kontakte in Mali. Die Einschätzung des vorherigen Artikels bestätigt sich.
Weitere Gruppen von Milizionären, die mit Hunderten von Motorrädern und einigen Geländewagen von Algerien aus in Richtung Gao (Zentralmali) sowie in die östlichen Provinzen eingefallen waren, wurden komplett vernichtet. Dabei kamen auch mehrere Anführer von Terrorgruppen sowie ein französischer Journalist ums Leben, der sie begleitet und unterstützt hatte.
In der östlichen Provinzhauptstadt Kidal ist eine Gruppe von Terroristen eingekreist und wird auch aus der Luft belagert. Der malische Präsident Assimi Goïta hat den Oberbefehl über die FAMA. Der Außenminister Malis deutete an, dass Mali sehr gut in der Lage sei, bewaffnete Gruppen auch in Ländern wie Algerien und Mauretanien zu unterstützen, falls von dort weiterhin Terroristen in malisches Gebiet eindringen sollten.


Mali jagt Islamisten
Der Generalstab der Streitkräfte Malis teilt der Öffentlichkeit mit, dass die Luftfahrzeuge der FAMa im Rahmen der territorialen Überwachung vom 16. November 2025 einen Pickup-Truck, der bewaffnete Kämpfer transportierte, 20 km westlich von Djenné effektiv und erfolgreich abgefangen haben. 
Der Generalstab der Streitkräfte Malis teilte der Öffentlichkeit außerdem bereits am 10. November 2025 mit, daß die FAMa-Luftfahrzeuge Präzisionsangriffe auf terroristische Ziele in Soribougou, Region Kita, durchgeführt haben. 
Die Treibstoffversorgung sei in allen städten des Landes sicher gestellt, so auch der zuständige Minister Abdoulaye Diop.
Auch im Norden wie überall in Mali haben die Soldatenräte die Lage unter Kontrolle.   Es sickern derzeit aber aus vom kapitalistischen Westen zerstörten und destabilisierten Gebieten wie Westlibyen, Mauretanien oder Elfenbeinküste und anderen Gegenden immer wieder bewaffnete Islamisten und Banden ein, die Mali und auch die anderen Staaten der Sahelallianz destabilisieren und zurück in das kapitalistische Elend bringen sollen.   
Westliche Medien streuen zum Teil gezielte Falschmeldungen zur Lage in Mali, dem wir durch Aufklärung entgegentreten wollen.

Internationale Gegenöffentlichkeit
Zum Bereich Afrika, Mali auf das Bild klicken, 18.11.2025

Unangebrachte Häme europäischer Medien:
Steht Mali wirklich vor dem Fall?

 Deutsche, französische und andere europäische Medien behaupten, islamistische Milizen würden Mali „lahmlegen". Dies entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Die malische Armee hat mehrere Terrorzellen zerschlagen und hält die Sicherheitslage unter Kontrolle.

 Die Versorgungsrouten für Kraftstoff und andere Güter erstrecken sich über 1000 Kilometer. Seit der Machtübernahme durch die Militärregierung konnten diese Straßen erst teilweise erneuert werden. Ein zentrales Problem sind dabei die Nachbarstaaten Malis, die teilweise mit dem Westen verbündet sind. Von diesen Territorien aus können sich Terrorgruppen frei bewegen und immer wieder nach Mali, aber auch in den Niger und nach Burkina Faso, einsickern.

 Mali hat 22 Millionen Einwohner und eine mehr als dreimal so große Fläche wie Deutschland oder Frankreich. Der Staat ist intakt und verfügt seit der Verstaatlichung von Goldminen und anderen Rohstoffvorkommen, die zuvor in der Hand westlicher Konzerne waren, über enorme finanzielle Mittel. Diese werden für den Aufbau von Wirtschaft und Gesellschaft, also für Schulen, medizinische Versorgung und alle notwendigen Güter, eingesetzt.

 Die malische Armee ist stark aufgerüstet und verfügt über effektive Waffen wie Drohnen, Hubschrauber, Kampfflugzeuge und schnelle Einheiten zur Bekämpfung von Eindringlingen. Auch Kraftstoff ist nach einer kurzen Mangellage wieder verfügbar, da die Lieferungen nun über den Niger, Burkina Faso und andere Länder abgewickelt werden. Russland hat mit einer Luftbrücke und Tankflugzeugen unterstützt.

 Mali wird nicht fallen. Im Notfall stünde dem Land zudem die Eingreiftruppe der AES-Allianz als Unterstützung zur Verfügung.

 Während die Nachbarländer der AES-Staaten im Chaos versinken, bleibt dies in den kapitalistischen Medien jedoch unerwähnt.

 Redaktion Afrika / Mali, 7.11.2025


Soldatenräte übernehmen die Macht und leiten eine Revolution ein:
Sahel Allianz macht große Fortschritte !

Angesichts der bedeutenden Entwicklungen in Burkina Faso, Mali und Niger zieht die Redaktion eine vorläufige Bilanz. Nach und nach haben Soldatenräte die Macht übernommen und eine Revolution eingeleitet. 

Die Gründung der Allianz der Sahelstaaten (AES)

Anfangs drohte den drei Staaten Burkina Faso, Mali und Niger der Einmarsch von Frankreich, den USA, Nigeria und weiteren Ländern. Daraufhin schlossen sie 2023 einen Verteidigungspakt und gründeten später den Staatenbund AES (Allianz der Sahelstaaten). In allen drei Ländern halten die Soldatenräte weiterhin die Macht und stellen die Präsidenten: Ibrahim Traoré (Burkina Faso), Abdourahmane Tiani (Niger) und Assimi Goita (Mali). Letzterer hat turnusgemäß derzeit auch den Vorsitz der AES inne. Die Präsidenten ernennen jeweils den Ministerpräsidenten und dessen Regierung.

Die Rolle der Bevölkerung und die Erfolge der neuen Regierungen

Am Sturz der Vorgängerregierungen war die Bevölkerung aktiv beteiligt, und sie unterstützt die jetzigen Regierungen, die in kurzer Zeit zahlreiche drängende Probleme angegangen sind:

Sicherheit: Die Vorgängerregierungen hatten mit bewaffneten Banden zu kämpfen, die zeitweise über die Hälfte der Staatsgebiete kontrollierten. Diese wurden fast vollständig zurückgedrängt – obwohl die zuvor stationierten französischen Verbände (einschließlich der deutsch-französischen Brigade) und US-Truppen des Landes verwiesen wurden. Sie wurden beschuldigt, die Banden unterstützt zu haben.

Wirtschaftliche Unabhängigkeit: Die drei Länder lösten ihr Überschuldungsproblem, zahlten sämtliche Kredite an die Weltbank zurück und häuften beachtliche Goldreserven an – etwas, das es in ihrer Geschichte zuvor nie gab.

Infrastruktur und Ernährungssicherheit: Es wurden Nahrungsmittel importiert, Dutzende Brunnen gebohrt sowie Tausende Agrargeräte, Lastwagen und Baumaschinen angeschafft. Ziel ist es, landwirtschaftliche Produkte wie Tomaten oder Kakao im eigenen Land zu verarbeiten und unabhängig von Importen zu werden. Erste Verarbeitungsanlagen sind bereits in Betrieb, und der Infrastrukturausbau – darunter Kraftwerke, Fernstraßen und Eisenbahnverbindungen – wird vorangetrieben.

Warum ist diese Entwicklung jetzt möglich?

Die positive Entwicklung nach Jahrzehnten des Kolonialismus und Neokolonialismus wurde möglich, weil die korrupten Eliten entmachtet und enteignet wurden. Bodenschätze wie Gold, Edelsteine, Uran und Kakao kommen nun der Bevölkerung zugute. Zusätzlich begünstigt die aktuelle Weltlage mit geschwächten westlichen Großmächten neue Partnerschaften, etwa mit Russland und China.

Ausstrahlung auf andere afrikanische Staaten

Die Begeisterung für die neuen Verhältnisse reicht weit über die Sahelzone hinaus. In Ländern wie Kamerun, Senegal, Gabun und der Elfenbeinküste sieht man die Möglichkeiten und hofft auf ähnliche Entwicklungen. Insbesondere Ibrahim Traoré ist zu einer Symbolfigur geworden – in vielen Ländern als Volksheld gefeiert, in reaktionären Kreisen wie Nigeria jedoch verfemt und bereits Ziel von über 20 Attentatsversuchen.

Fazit: Eine tiefgreifende Transformation

Die Entwicklung in der Sahelzone ist weitaus grundlegender als etwa in Venezuela oder anderen Staaten, die aufgrund kapitalistischer Politik in die Krise gerieten. Auch die europäische "Linke" – mit ihrer Burgfriedenspolitik, ihrem Staatskapitalismus und Bürokratismus – hat den Anschluss verloren, abgesehen von einigen antikapitalistischen Strömungen.

Sollte die Sahelrevolution isoliert bleiben, bestünde die Gefahr einer Rückkehr zu kleinkapitalistischen und bürokratischen Strukturen. Doch derzeit ist dies kein Thema: Die Präsidenten lehnen persönliche Bereicherung ab und setzen sich aktiv für eine solidarische Gesellschaft ein – mit Werten wie Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit, die in Europa einst zentral waren.

Nicht nur Afrika blickt hoffnungsvoll auf diese Entwicklung; weltweit staunt man darüber, was plötzlich möglich ist.

Wir sind nicht verloren – die menschliche Natur bricht immer wieder machtvoll durch!

Redaktion Internationales / Afrika, 23.5.2025

Die Präsidenten der Sahel Staaten


Allianz der Sahelstaaten
Luftwaffe Malis

Mali gepanzerte Fahrzeuge
Mali Wüsteneinsatz

Information aus Afrika / Mali:
Mali ist schuldenfrei !
In Afrika erkennen immer mehr Länder das man sich von Banken und korrupten Politikern und ihrem System unabhängig machen muss. Mali ist unter der Herrschaft von General Assimi Goita offiziell das erste afrikanische Land, das schuldenfrei ist. Als General Asimi Goita die Macht übernahm, verkaufte er alle Vermögenswerte der korrupten Eliten und schickte sie ins Gefängnis, darunter auch den Sohn des ehemaligen Präsidenten und die Minister.
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