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  <title>Ägypten</title>
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  <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 16:15:19 +0200</pubDate>
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        <title>Ägypten - 1</title>
        <description><![CDATA[<font style="font-size: 12px"> <P></FONT><font style="font-size: 14px"><STRONG>&Auml;gyptens neue Hauptstadt:</STRONG> <BR><STRONG><U><FONT color=#ff0000 size=5>Herrschende Klasse im Wahn</FONT></U></STRONG><BR>&Auml;gypten hat offiziell eine neue Hauptstadt, die schlicht "Capital City" genannt wird. Sie liegt 60 Kilometer &ouml;stlich von Kairo in der W&uuml;ste und ist f&uuml;r sechs Millionen Einwohner geplant. Die Baukosten belaufen sich auf 60 Milliarden US-Dollar <FONT face=Arial><FONT face=Arial>– inklusive Regierungsgeb</FONT></FONT>&auml;uden, Wohnanlagen und einem 1000 Meter hohen Turm, der das h&ouml;chste Geb&auml;ude Afrikas werden soll.<BR>Einige Ministerien sind bereits umgezogen, doch die Mieten und Kaufpreise in der neuen Stadt sind selbst f&uuml;r die verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gut verdienenden Regierungsangestellten viel zu hoch. Sie werden t&auml;glich mit Hunderten Bussen aus Kairo zur Arbeit gebracht und abends wieder zur&uuml;ckgefahren. Luxuri&ouml;se Hotels und Restaurants gibt es in der Stadt zwar, sie sind jedoch praktisch leer.<BR>Ein &auml;hnliches Beispiel einer k&uuml;nstlichen, aber toten Stadt ist "Neu-Kairo", das einst f&uuml;r f&uuml;nf Millionen Menschen geplant war, heute aber nur rund 300.000 Einwohner z&auml;hlt <FONT face=Arial><FONT face=Arial>– weil alles f</FONT></FONT>&uuml;r die meisten &Auml;gypter viel zu teuer ist.<BR>Auch nach dem Sturz des Diktators Mubarak herrscht in &Auml;gypten weiterhin das Milit&auml;r, das alle gro&szlig;en Firmen kontrolliert oder besitzt. Die Baufirmen und Konzerne des Milit&auml;rs machen mit dem Bauboom gro&szlig;e Profite <FONT face=Arial><FONT face=Arial>– doch eine nachhaltige Zukunft hat dieses Modell nicht. Die Baukosten werden </FONT></FONT>&uuml;ber Kredite der Regierung finanziert, aber die &Auml;gypter verf&uuml;gen &uuml;ber viel zu geringe Einkommen, um sich die Wohnungen und das Leben in den neuen St&auml;dten leisten zu k&ouml;nnen. Ein Drittel der Bev&ouml;lkerung lebt unter der Existenzminimalgrenze, die in &Auml;gypten ohnehin sehr niedrig angesetzt ist.<BR>Die Finanzierung, die auf Vermietung und Verkauf der Immobilien basiert, ist daher bereits heute als gescheitert zu betrachten. Hinzu kommt die heraufziehende globale Finanzkrise: Kredite werden schwerer und nur zu h&ouml;heren Zinsen vergeben <FONT face=Arial><FONT face=Arial>– das trifft nicht nur die Bautr</FONT></FONT>&auml;ger, sondern schreckt auch potenzielle K&auml;ufer ab.<BR>Die &Auml;gypter brauchen dringend Wohnraum, doch im kapitalistischen System kann dieses Problem nicht gel&ouml;st werden. Eine neue Revolution in &Auml;gypten m&uuml;sste daher antikapitalistisch sein, die herrschende Klasse entmachten und ihr System ersetzen. Mit einem guten bedingungslosen Grundeinkommen, einer Begrenzung von Verm&ouml;gen und Einkommen nach oben, einer bedarfsgerechten Produktion und Verteilung der G&uuml;ter sowie Demokratie auf allen Ebenen k&ouml;nnte es den Menschen auch in &Auml;gypten besser gehen.<BR>Redaktion Afrika, &Auml;gypten, 27.8.2026&#12288;</FONT></P> <P><font style="font-size: 14px">Wir empfehlen auch dieses Video mit dem Reisebericht in &Auml;gyptens neue Hauptstadt: https://www.youtube.com/watch?v=2yPqyIWgHrM</FONT></P>]]></description>
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        <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 16:15:19 +0200</pubDate>
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